Heißer Kampf um den Aufstieg in der 2. Burgenlandliga

Sport

Von Lukas Bergmann

Pfingsten ist vorbei und das bedeutet auch, dass die ersten Meister und Absteiger fest stehen. Im Pappelstadion stemmten die Mattersburger unter Tränen den Meisterteller in der Burgenlandliga in die Höhe. Tränen der Enttäuschung kullerten in Neusiedl nach dem Abstieg aus der RLO und ihrem Neuanfang eine Spielklasse weiter unten. Eine Leistungsstufe drunter ist noch sehr wenig entschieden. In der zweiten Burgenlandliga Nord, Mitte und Süd kämpfen sechs Vereine um drei Plätze für die höchste Amateurklasse des Bundeslandes: SC Rust, ASV Hornstein, SV Lackenbach, SV Rohrbach und SC Pinkafeld sowie SV Stegersbach.

Die Ausgangslage in allen drei Ligen ist ident: Drei Punkte trennen die Topteams der Tabelle und das zwei Spieltage vor Ende der Saison. In der zweiten Liga Mitte sind die zwei Tormaschinen an der Spitze. Lackenbach und Rohrbach schossen jeweils satte 73 und 72 Tore und konnten auch die wenigsten Tore kassieren. Im Süden ist die Torausbeute der Spitzenteams noch drastischer: 89 Tore konnte Pinkafeld schon bejubeln – Stegersbach feierte nur vier Tore weniger. Das ist ein unglaublicher Schnitt von drei Toren nach 28 Spielen.
 

Eine Vorentscheidung gab es womöglich im Norden. Das Topspiel der 24. Runde zwischen Rust und Hornstein konnten die Gäste aus Rust mit einem eindeutigen 3:0 für sich entscheiden. Für Trainer Özgür Nurlu ist der womöglich bevorstehende Meistertitel eine Herzensaufgabe: „Es war egal, wie viele Angebote ich bekommen habe, ich wollte immer mit dieser Mannschaft den Aufstieg feiern. Wir haben mit demselben Team in der zweiten Klasse gespielt und wenn wir jetzt den Aufstieg in die Landesliga schaffen, dann wäre das etwas sehr Spezielles für mich.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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