Pilnacek-Laptop: Prozess endet wegen Falschaussage mit Diversion

Politik

Der Prozess gegen die Vertraute des verstorbenen Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek und deren Mitbewohnerin wegen Falschaussage ist am Montag in beiden Fällen mit einer Diversion zu Ende gegangen. Neben 250 Euro Verfahrenskosten sollen die beiden jeweils 180 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Die Mitbewohnerin, P., bekannte sich vor Gericht „voll umfassend schuldig“. Sie sei am Tag der Einvernahme sehr nervös gewesen. Ihre Anwältin verwies darauf, dass ihre Mandantin unbescholten sei und ihre Falschaussage später selbst zugab. Die Verteidigerin bat den Richter, mit Milde vorzugehen und bot eine diversionelle Erledigung an.

Auch der Anwalt der Vertrauten, W., deutete darauf hin, dass seine Mandantin im Ermittlungsverfahren wegen Falschaussage Verantwortung übernommen habe – was die Vertreterin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in ihrem Eingangsplädoyer bereits erklärt und damit bestätigt hatte.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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