
Man muss Jakob Schubert für seine Zähigkeit und Ausdauer einfach großen Respekt zollen. In der jungen Sportart namens Sportklettern nimmt es der Innsbrucker immer noch mit Konkurrenten auf, die noch nicht richtig gehen konnten, als Schubert bereits die ersten Gipfelsiege feierte.
Dass in diesem Sport freilich Routine ein Trumpf ist, zeigte sich wieder beim Heimweltcup in Innsbruck. Jakob Schubert spielte am Sonntag im Lead-Bewerb all seine Erfahrung und Klasse aus und kraxelte auf das Podest – Rang 3.
Auf der schwierigen Route, die keiner der Kletter-Stars meistern konnte, war der Rekordweltmeister (6 Titel) hoch im Kurs. Jakob Schubert erreichte eine Wertung von 42 – und damit griff er nur hauchdünn am Sieg vorbei.
„Ich wollte einfach zeigen, was ich drauf habe“, sagte Schubert im ORF-Interview. „Es war echt knapp heute.“
Seine Konkurrenten kletterten nur hauchdünn höher: Am Ende sicherte sich der Japaner Neo Suzuku mit 42+ den Sieg.
Schubert darf mit diesem Auftritt freilich mehr als glücklich sein. 2025 hatte sich der zweifache Olympia-Medaillengewinner mit einer hartnäckigen Verletzung herumgeschlagen und wirkte bisweilen fast ein wenig verzweifelt.
Inzwischen hat er die Finger-Probleme auskuriert und schaffte im zweiten Weltcup in dieser Saison den Sprung aufs Podest.
Source:: Kurier.at – Sport



