Vom unbekannten Talent zum WM-Shootingstar: Ein 18-Jähriger sorgt für Furore

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Er ist vermutlich die Entdeckung der WM. Bereits im Auftaktspiel gegen Brasilien sorgte Marokko-Teenager Ayyoub Bouaddi mit seiner Ballbehandlung und seinem Spielverständnis für Staunen. Mit seinen auffällig langen Haaren dribbelte der 18-Jährige durch die Brasilianer und spielte sich auf der großen Bühne sofort ins Rampenlicht. 

Am Samstag (19 Uhr/live ServusTV) soll Bouaddi nun auch gegen Kanada sein Talent unter Beweis stellen. Doch wo kam dieser 18-Jährige plötzlich her?  

Bouaddi: Nationenwechsel erst kurz vor WM

Sogar in Marokko war Bouaddi bisher ein unbeschriebenes Blatt. Erst diesen Mai, nachdem Didier Deschamps ihn nicht für Frankreichs WM-Kader nominiert hatte, entschied sich der gebürtige Franzose mit marokkanischen Eltern, für dessen Heimatland aufzulaufen. Zuvor durchlief Bouaddi sämtliche Jugendnationalteams von Frankreich.

Seit 2021 kickt der Mittelfeldspieler für den französischen Erstligisten OSC Lille. Trotz seines jungen Alters kommt er bereits auf 96 Pflichtspieleinsätze. Spätestens nach seinen Auftritten bei dieser Weltmeisterschaft buhlen die europäischen Top-Klubs um den Teenager. Im letzten Jahr hat er seinen Marktwert auf 50 Millionen Euro fast verdoppelt. Nach der WM werden noch etliche Millionen dazukommen. Lille kann sich jedoch entspannt zurücklehnen. 

Erst im Dezember haben die „Doggen“ den Vertrag des Supertalents bis 2029 verlängert. Lille-Präsident Olivier Letang sagte erst kürzlich bei RMC Sport: „50 Millionen? Nein, das reicht nicht.“ 

Top-Klubs stehen Schlange

Laut Sky wären die Franzosen jedoch ab einem Angebot von 70 Millionen Euro gesprächsbereit. Der FC Bayern München, Manchester City, Real Madrid und einige andere Top-Klubs sollen sich bereits nach Bouaddi erkundigt haben.

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Der 18-Jährige selbst bleibt trotz des wachsenden Interesses an seiner Person bodenständig. Bereits im Alter von nur 16 Jahren hat das Lille-Juwel die Matura abgeschlossen. Seither studiert Bouaddi Mathematik. 

Dadurch erhofft sich der Marokkaner auch Vorteile für das Fußballspielen. „Wenn du nebenbei lernst, hält das deinen Geist wach. Mir kann Mathe helfen, das Spiel schneller zu verstehen, vor allem taktisch“, erzählte der 18-Jährige gegenüber der französischen Tageszeitung Le Parisien.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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