Israels ESC-Starter konnte nicht zu Aufnahmen nach Wien reisen

Kultur

Sie sind nicht nur eine Visitenkarte für die Teilnehmerländer, sondern auch ein beliebtes Element beim Eurovision Song Contest. Die sogenannten „Postcards“, die zwischen den Auftritten der Teilnehmerländer einspielt werden, sollen auch Raum für die Persönlichkeit der Acts bieten. Seit Oktober laufen die Dreharbeiten, um Motive in Österreich zu verschiedenen Jahreszeiten einzufangen.

Für den März wurden dann alle Sängerinnen und Sänger nach Wien eingeladen, um bei Drehs in den HQ7-Studios in Simmering die „Postcards“ fertigzustellen. Wie der KURIER erfuhr, sei an einem Sicherheitskonzept für die Anwesenheit des israelischen Sängers Noam Bettan gearbeitet worden. Doch der Dreh mit ihm kam nach den am 28. Februar gestarteten Angriffen der USA und Israels auf den Iran nicht zustande. Der ORF bestätigt auf Anfrage: „Die internationale Sicherheitslage hat aufgrund der Beeinträchtigung des Flugverkehrs im März eine Anreise des israelischen Künstlers zu den Dreharbeiten nicht möglich gemacht.“

„Kein Unterschied“

Der Dreh mit Bettan habe daher ausnahmsweise in Israel stattgefunden. Der teilnehmende Sender KAN habe eine detaillierte Videovorlage bekommen und den Dreh umgesetzt. „Für das Publikum wird kein Unterschied zu den Postcards der weiteren TeilnehmerInnen erkennbar sein“, heißt es. Das Konzept kombiniert reale Außenaufnahmen an österreichischen Schauplätzen mit Studioaufnahmen, die in mehreren Ebenen übereinandergelegt werden.

…read more

Source:: Kurier.at – Kultur

      

(Visited 1 times, 1 visits today)
  „Simon Boccanegra“: Seelendrama mit grauer Langhaar-Perücke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.