
Man merkt es den Spielern des WAC an, dass sie seit Dezember 2025 einem Sieg nachlaufen. Beim Cup-Sieger hat die ernste allgemeine Verunsicherung um sich gegriffen, auch unter Neo-Trainer Thomas Silberberger will der erhoffte Befreiungsschlag nicht gelingen.
Nach dem 0:0 daheim gegen Schlusslicht BW Linz bleibt die Situation nicht nur angespannt, der WAC muss sich sogar glücklich schätzen, dass mittlerweile nicht die Rote Laterne in Kärnten blinkt.
Starker WAC-Goalie
Die Gäste aus Linz waren im Kellerduell das klar bessere und strukturierte Team und hätten das Spiel eigentlich für sich entscheiden müssen. Die Kärntner konnten sich beim starken Goalie Polster und der Latte (Schuss von Strauss) bedanken, dass sie nicht als Verlierer vom Platz gingen.
WSG-Aufholjagd
In der Offensive präsentierte sich der WAC extrem umständlich und mitunter richtig hilflos. Gefährlich wurde es nur bei einem Schuss von Zukic (49.) – in dieser desolaten Verfassung wäre es keine Überraschung, wenn sich die Kärntner nach dem Rückspiel am Dienstag in Linz am Tabellenende wiederfinden.
Später Ausgleich
Auch Silberbergers Ex-Klub WSG Tirol darf sich im Abstiegskampf noch nicht sicher fühlen. Mit einem Kraftakt und einem späten Ausgleichstor durch Hinterseer verhinderten es die Wattener, noch tiefer in das Schlamassel hineingezogen zu werden.
Die Tiroler lagen gegen Altach nach zwei Schnitzern in der Abwehr bereits nach einer halben Stunde mit 0:2 zurück und präsentierten sich gerade in der Defensive teilweise vogelwild. Dank der Treffer von Boras und Hinterseer beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht BW Linz weiter fünf Punkte.
Source:: Kurier.at – Sport



