Rapid-Trainer Hoff Thorup: „Das ist es, nach dem wir alle streben“

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Seit Mitte Februar – seit der Strafe der Bundesliga nach dem Derby in Favoriten – gab es bei den Spielen im Allianz Stadion gesperrte Fan-Blöcke. Mit rund 16.000 Zuschauern hatte Rapid in dieser Zeit im Schlager gegen Sturm Graz den besten Besuch.

Die Sektorsperre für drei Heimspiele gegen die Top-Gegner ist abgelaufen, Hartberg hätte aber sowieso nicht dazugezählt. Auch wenn das sportlich ein wenig unfair ist, so wie sich die Steirer in dieser Saison zeigen.

Der Push

16.500 Karten wurden für die Partie gegen Hartberg heute, Mittwoch, um 18.30 Uhr bereits verkauft. Die Energie der Fans könne am Ende einer knappen Partie den Unterschied ausmachen, glaubt Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup: „Wenn du noch ein, zwei Prozent mehr herausholen musst, dann kann das den extra Push geben.“

Nach dem 2:2 am vergangenen Sonntag in Hartberg darf wohl wieder von einer spannenden Partie ausgegangen werden. Die Leistung beim Remis gefiel Hoff Thorup besser als das Resultat: „Wir haben viele Chancen kreiert und das Spiel kontrolliert.“ Gleichzeitig wurde an offensiven Details gearbeitet, um effizienter zu werden. Wichtig sei vor allem: „Wir wollen nicht wieder zweimal einem Rückstand hinterherlaufen. Das erste Tor ist entscheidend.“

Dass vor dem ersten Gegentor in Hartberg Wurmbrand seine Position verlassen hatte, weil er auf den Ballgewinn spekuliert hatte, sah der Trainer in der Analyse. „Es geht um Details: Positionierung, Kommunikation, Klärungssituationen. Es ist selten nur ein Fehler, meistens sind es mehrere.“ Positiv hebt er hervor: „Aus dem Spiel heraus haben wir kaum Chancen zugelassen.“

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Mit der Entwicklung der Mannschaft allgemein ist er zufrieden. „Der größte Fortschritt ist, dass wir jetzt wissen, was wir von uns erwarten können – und auch die Zuschauer.“ Zu Saisonbeginn sei man noch nicht so weit gewesen, den gewünschten Stil umzusetzen. „Jetzt haben wir eine klare Identität.“ Punktemäßig hätte er sich etwas mehr gewünscht: „Zwei oder drei Punkte mehr wären gut gewesen.“

Der Anspruch

Und daher ist es für ihn auch „absolut richtig“, dass Ercan Kara nach dem ersten Hartberg-Spiel sagte, Rapid solle am Ende der Saison wieder dort stehen, wo es hingehöre. „Von einem Klub dieser Größe muss man es jedes Jahr erwarten können, dass er auf den Top-Positionen liegt. Das ist nur fair. Natürlich ist es auch das, nach dem wir alle streben.“

Personell hat sich bei Rapid nicht viel geändert. Jannes Horn war zuletzt krank, über seinen Einsatz wird noch entschieden. Yusuf Demir habe bereits die Spielfitness für 45 Minuten. Nosa Dahl ist noch nicht für 90 Minuten bereit.

Bei Hartberg fehlt der gesperrte Trainer Manfred Schmid.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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