Sand aufs Herz: Start der French Open mit einem Dutzend Österreichern

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Am Montag startet das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres 2026. Im ehrwürdigen Roland Garros starten die French Open mit der Qualifikation. Welche Österreicher sind in den nächsten drei Wochen zu sehen?

Hauptbewerb 

Am 24. Mai startet der Hauptbewerb mit insgesamt vier Österreichern. Die Frauen sind dabei klar in der Überzahl. 

Anastasia Potapowa: Die 25-Jährige startet in ihre ersten French Open als Österreicherin. Und ist gut in Form, bei den WTA-1.000-Events in Madrid (Semifinale) und Rom (Achtelfinale) zeigte sie, dass sie mit den Besten mithalten kann. 2024 stand sie als Russin schon im Achtelfinale.

Lilli Tagger: Die 18-Jährige wird Paris mögen. Im Vorjahr schnappte sich die Osttirolerin den Titel bei den Juniorinnen, gewann als erste Österreicherin bei einem Grand Slam. Zuletzt stockte der Motor etwas – logisch, beim Einstieg in die Profiszene fehlt noch die Konstanz. Ihr ist aber viel zuzutrauen. „Es war ein Ziel, in den Hauptbewerb zu kommen, jetzt möchte ich so weit wie möglich kommen“, sagt Tagger.

Juli Grabher: Die Vorarlbergerin fiel im Ranking zuletzt zurück, weil ihr Punkte aus der Wertung fielen. Trainer Günter Bresnik verspricht aber: „Ihre Schläge sind top, man kann viel von ihr erwarten.

Sebastian Ofner: Der Steirer schied zwar am Samstag in der Quali von Genf nach 44 unerzwungenen Fehlern aus, bewies aber zuvor, dass seine Form absolut stimmt. Die French Open taugen dem 30-jährigen Steirer sowieso: 2023 kam er ins Achtelfinale, 2024 zumindest in die 3. Runde. 

Qualifikation

Diese beginnt für vier Österreicher schon ab Montag. Mit von der Partie sind:

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Sinja Kraus: Die 24-Jährige ist in der Form ihres Lebens und verpasste nur knapp den Hauptbewerb. Schlug unter anderem zuletzt Potapowa in der Madrid-Quali.

Jurij Rodionov:  Er spielt vor allem im Teambewerb groß auf, mauserte sich mehrmals zum Matchwinner im „KURIER Austria Davis Cup Team“.

Lukas Neumayer: Der Salzburger feierte im April in Italien seinen ersten Challenger-Titel und darf sich ebenfalls Davis-Cup-Held bezeichnen.

Joel Schwärzler: Die ehemalige Nummer eins der Junioren-Weltrangliste hatte Probleme bei der Übersiedlung ins Profi-Lager, ist aber nun stark im Vormarsch und hat im Trainerteam um Markus Hipfl und Philipp Kohlschreiber auch die richtigen Partner.

Doppel

Das Doppel fängt ebenfalls erst  mit dem Einzel-Hauptbewerb an.

Alexander Erler und Lucas Miedler: Seit wenigen Wochen spielen die beiden Davis-Cup-Spieler wieder zusammen – und es klappt immer besser. Ziel ist ein Topergebnis bei einem Slam. Warum nicht gleich bei den French Open?

Neil Oberleitner: Der Wiener steht vor dem Sprung in die Top 50 der Weltrangliste und zeigte bei großen Challenger-Turnieren auf. Mit dem Tschechen Petr Nouza läuft es blendend, dem Duo darf auch in Paris einiges zugetraut werden. 

Junioren

Auch für die Youngsters geht es noch nicht nächste Woche los. Österreich stellt einen Spieler. 

Thilo Behrmann: Der 18-Jährige  spielt nicht sein erstes Major und gilt als Zukunftshoffnung. Behrmann trainiert in der Akademie von Wolfgang Thiem. 
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Source:: Kurier.at – Sport

      

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