
Nicht nur Spieler wie Leandro Paredes und Nahuel Molina sorgten nach dem WM-Finale für Kopfschütteln. Auch Argentiniens Co-Trainer Roberto Ayala verlor nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien die Fassung. Der 51-Jährige schlug Dani Olmo mit der Hand ins Gesicht. Nun hat er sich erstmals zu seinem Ausraster geäußert.
„Es war eher ein Schubser, kein Faustschlag, wie man behauptet“, sagte Ayala in der Sendung Esports Migdia des Radiosenders Valencia Capital Radio.
Wenig später relativierte er allerdings: „Natürlich bereue ich es. In meiner Position kann ich es mir nicht leisten, dass Emotionen meine Stimmung und mein Handeln beeinflussen.“ Eine persönliche Entschuldigung bei Olmo kündigte er an.
Ayala war nach dem Schlusspfiff nicht der Einzige, der die Kontrolle verlor. Leandro Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden, zuvor hatte er bereits gegen Eric Garcia gerempelt. Nahuel Molina attackierte den vorbeilaufenden spanischen Kapitän Rodri. Bereits in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit hatte Enzo Fernandez wegen eines Foulspiels Gelb-Rot gesehen.
FIFA ermittelt
Der Fußball-Weltverband hat wegen der Vorfälle nach Spielende eine Untersuchung eingeleitet. Namentlich wurde in der FIFA-Mitteilung niemand genannt, Medienberichten zufolge könnten sich die Ermittlungen aber gegen Paredes, Molina und Ayala richten. Auch das Verhalten der Argentinier bei der Siegerehrung soll Teil der Untersuchung sein. Berichtet wird, dass sich mehrere Spieler demonstrativ mit dem Rücken zur Zeremonie aufgestellt hätten.
Source:: Kurier.at – Sport



