
Am 18. und 19. September geht es für das „KURIER Austria Davis Cup Team“ um die zweite Teilnahme am Final 8 in Bologna in Folge. Gegner in Wien ist Belgien, das Heimspiel auf dem WAC-Areal im Wiener Prater, wo ein Stadion aufgestellt wird, soll zum Spektakel werden. Wer wird Österreichs Fahnen vertreten?
Kapitän Jürgen Melzer halbierte den Kandidatenkreis, gegen die Belgier stehen vier Mann fix im Kader, ein fünfter wird nach den US Open (Hauptbewerb ab 30. August) nominiert.
Auf Seiten Österreichs wurden Jurij Rodionov (ATP 134), erstmals Joel Schwärzler (ATP 150), Lukas Neumayer (ATP 171) und Doppelkaliber Lucas Miedler (ATP-Doppel 26) in den vorläufigen Kader aufgenommen. Melzer vertraut hiermit zumindest auf drei jener fünf Mann, die mit einem 3:2-Sieg in Japan vom Februar die Tür zur neuerlichen Qualifikation für die Davis Cup Final 8 in Bologna (24. bis 29. November) weit aufgestoßen hatten. Und Rodionov und Neumayer waren auch hauptverantwortlich für den Finaleinzug im Vorjahr.
Während Miedler bereits seit Jahren zur erweiterten Doppelweltspitze zählt, weiß Melzer in seiner Mannschaft ein Trio an Einzelspielern, das heuer zusammen immerhin auf acht ATP-Challenger-Finalteilnahmen kommt: Schwärzler (zwei Titel) und Rodionov auf je drei, Neumayer auf zwei (beide Endspiele gewonnen).
Ofner nicht dabei
Doch drei bekannte Namen scheinen in der schlagkräftigen ÖTV-Truppe erst mal nicht auf: Österreichs Nummer eins Sebastian Ofner (ATP 127), der nach seiner Ruptur der Plantarfaszie in der rechten Fußsohle vorm Comeback stehende Filip Misolic (ATP 476) und Doppelprofi Alexander Erler (ATP-Doppel 38). Im Falle Ofners dürfte es auch dabei bleiben: „Sebastian hat mir in einem Gespräch mitgeteilt, dass er sich wegen seiner Fersenproblematik nicht zu 100 Prozent fit fühlt“, sagt Melzer.
Belgier mit stärkstem Team
Die Gäste aus Belgien können indes drei ATP-Top-40-Spieler vorweisen und nominierten mit Alexander Blockx (ATP 32), Zizou Bergs (ATP 33) und Raphael Collignon (ATP 38) ihre drei stärksten Einzelmänner. Dazu kommen die auch bestens aufeinander eingespielten Ex-Doppelpartner Sander Gille (ATP-Doppel 60) und Joran Vliegen (ATP-Doppel 219).
Source:: Kurier.at – Sport



