
Der britische Premierminister Andy Burnham soll Nachrichten mit einer Person ausgetauscht haben, die sich als Stabschefin von US-Präsident Donald Trump ausgegeben hat. Nach einigen Nachrichten wurde Burnham offenbar misstrauisch. Mehrere britische und internationale Medien berichteten am Montag über den Vorfall. Vier Beamte bestätigten gegenüber Politico, dass Burnham mit einer Person kommuniziert habe, die behauptete, Trumps Stabschefin Susie Wiles zu sein. Erst im Laufe des Austauschs soll der britische Regierungschef Zweifel an der Identität seines Gegenübers bekommen haben.
Die Regierung in London wollte die Kommunikation nicht bestätigen. „Wir äußern uns nicht zu Fragen der nationalen Sicherheit“, erklärte Downing Street. Eine mit dem Vorgang vertraute Person sagte „Politico“, es habe sich lediglich um wenige und inhaltlich unbedeutende Nachrichten gehandelt.
Britische Botschaft schaltete Weißes Haus ein
Der Vorfall wurde dennoch offenbar ernst genommen. Die britische Botschaft in Washington soll sich wegen der mutmaßlichen Täuschung an das Weiße Haus gewandt haben. Auch die Financial Times berichtete über den Fall.
Die Angelegenheit ist nicht der erste bekannte Versuch, sich als Wiles auszugeben. Bereits im vergangenen Jahr leitete das FBI Medienberichten zufolge Ermittlungen ein, nachdem US-Senatoren, Gouverneure und Geschäftsleute Nachrichten und Anrufe von einer Person erhalten hatten, die sich ebenfalls als Trumps Stabschefin ausgegeben hatte.
Wiles gehört zu den wichtigsten Mitarbeiterinnen des US-Präsidenten. Als Stabschefin des Weißen Hauses koordiniert sie unter anderem den Regierungsalltag und den Zugang zum Präsidenten.
Source:: Kurier.at – Politik



