Viel Lob bei Salzburg nach Einzug in Ligaphase: „Wird schwer uns zu schlagen“

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Red Bull Salzburg ist den eigenen Ansprüchen in der Frühphase der Saison gerecht geworden. Die Salzburger haben in acht Pflichtspielen unter Neo-Trainer Danny Röhl noch nicht verloren und dürfen sich nach einem souveränen 3:0 im Play-off-Rückspiel gegen Mjällby auf die Ligaphase der Europa League freuen. „Wir haben die große Möglichkeit, die Fans wieder ins Stadion zu holen“, meinte Röhl. Gegen Schwedens Überraschungsmeister waren am Donnerstag nur 7.654 gekommen.

„Wir gehen auf jeden Fall in Vorleistung“, versprach Röhl. Sein neu formiertes Team befinde sich aber auch noch in einem Lernprozess.

Röhl nach Einzug in Ligaphase: „Wollen Spiele dominieren“

„Wir sind auf einem Weg, eine Mannschaft zu werden, die nicht nur Facetten im Umschaltspiel hat. Wir wollen auch Spiele dominieren.“ Im Heimspiel gegen Mjällby war es vor allem Kontrolle. „Wir haben den Gegner müde gespielt und zermürbt. Es war eine sehr erwachsene Vorstellung“, lobte Röhl. „Das erste Etappenziel ist damit erreicht.“

Zum fünften Mal in seiner Ära spielte sein Team zu null. „Das spricht für eine hervorragende Defensive“, meinte der Jungtrainer. In der zweiten Hälfte erhöhten die Salzburger dann das Tempo – und erzielten alle drei Tore. „Wenn wir es schaffen, über 90 Minuten konstant diese Leistung abzurufen, dann wird es schwer, uns zu schlagen“, meinte Kapitän Nikolas Veratschnig.

„Schlag auf Schlag“: Erst Austria, dann Rapid

Sein Trainer freut sich auf europäische Nächte. „Es werden acht Festtage.“ Röhl will aber nicht zu weit vorausdenken. Am Sonntag (19.00 Uhr) wartet in der Liga ein Heimspiel gegen die Wiener Austria, am Mittwoch (20.30) ein weiteres gegen Rapid. „Wir haben wichtige Aufgaben vor uns. Es geht jetzt Schlag auf Schlag. Darauf gilt es, den Fokus zu legen“, betonte Röhl. „Wir wollen am Sonntag den nächsten Schritt machen.“

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Mit dabei sein wird auch Karim Konate. Der Angreifer war nach seinem Doppelpack gegen Mjällby vom Platz gefahren worden, gab danach aber Entwarnung: „Ich bin okay und bereit für Sonntag.“ Röhl lobte seinen Matchwinner, der hinter Stoßstürmer Haris Tabakovic den Zehnerraum bespielte. Mit Yorbe Vertessen hätte er insgesamt drei Stürmer mit unterschiedlichem Profil. „Er ist auf einem guten Weg“, sagte Röhl über Konate. „Er macht es bereits sehr gut, hat aber noch einiges zu arbeiten.“

Lobende Worte fand der 37-jährige Deutsche auch für sein neues Sechser-Duo Abubakr Barry und Bartosz Mazurek. „Sie sind sehr diszipliniert. Sie machen guten Druck auf den Ball, werden besser und besser.“ Links in der Abwehr hat sich Dominik Schmid etabliert. „Wir verteidigen nicht zu viert, sondern zu elft“, umriss der Schweizer das Erfolgsgeheimnis der Bullen-Defensive. In der Europa League würden nun viele attraktive Gegner warten. „Wir sind bereit.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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