Angriff auf Whatsapp: Einige Zeichen könnten darauf hindeuten, dass euer Handy gehackt wurde

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Eine Schwachstelle bei Whatsapp machte es Angreifern, Überwachungssoftware mit nur einem Telefonat auf iPhones und Android-Smartphones einzurichten, berichtete die „Financial Times“.

Leider scheint es bisher keinen eindeutigene Weg zu geben, mit dem sich feststellen lässt, ob ein Gerät von der Überwachungssoftware betroffen ist. Es gibt jedoch bestimmte Anzeichen, nach denen ihr Ausschau halten könnt, die einen Hinweis darauf geben, ob euer Smartphone womöglich manipuliert wurde, ohne dass ihr davon wisst.

„Eines davon ist, sich Änderungen auf dem eigenen Gerät genauer anzuschauen“, sagt Domingo Guerra, Experte für mobile Sicherheit beim Antivirensoftwarehersteller Symantec. „Wenn der Akku sich völlig anders verhält als sonst, oder wenn das Gerät heiß läuft, weil es vielleicht viele Daten sendet und empfängt, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass das Gerät manipuliert wurde.“

Das Aktualisieren von Whatsapp auf die neueste Version und das Aktualisieren des Betriebssystems eures Mobiltelefons sind wichtige erste Schritte, wenn ihr glaubt, dass euer Smartphone betroffen sein könnte. Whatsapp erklärte, dass man die Schwachstelle diesen Monat entdeck und das Problem umgehend behoben habe. Aber das Unternehmn hat nicht gesagt, wie viele der 1,5 Milliarden Nutzer der App schätzungsweise betroffen sind.

Auf die Frage, ob Whatsapp-Anwender erkennen können, ob ihr Gerät betroffen ist, antwortete ein Sprecher:

„Angesichts der begrenzten Informationen, die wir sammeln, ist es für uns schwer, etwas über Auswirkungen auf bestimmte Benutzer mit Sicherheit zu sagen. Wir werden mit Menschenrechtsorganisationen zusammenarbeiten, die über Fachwissen verfügen und die Arbeit privater Cyber-Akteure überwachen. Als Vorsichtsmaßnahme ermutigen wir alle Benutzer, Whatsapp zu aktualisieren und ihr mobiles Betriebssystem auf dem neuesten Stand zu halten.“

NSO Group verkauft seine Produkte an Regierungen und Geheimdienste

Laut der „Financial Times“ wurde die bösartige Software von der NSO Group entwickelt, einem umstrittenen Sicherheitsunternehmen, das ein Produkt namens Pegasus entwickelt, das die Kamera und das Mikrofon eines Geräts aktivieren und E-Mails durchsuchen kann. Das Unternehmen verkauft seine Produkte an Regierungen und Geheimdienste.

Da die Art der bei diesem Angriff verwendeten Malware in der Regel sehr teuer ist und typischerweise an Regierungen und Geheimdienste verkauft wird, hat der Durchschnittsbürger nicht viel Grund zur Sorge, sagte Jay Rosenberg, Senior Security Researcher bei der Antivirensoftwarefirma Kaspersky Labs. „Das ist Malware der Regierungsstufe, die Millionen von Dollar kostet“, sagte er. „Wenn du nicht das Ziel einer Regierung bist, dann musst du dir wirklich keine Sorgen machen. Ein durchschnittlicher Cyberkrimineller tut sowas nicht.“

Es gibt keine Beweise dafür, dass es sich um einen Großangriff handelte, aber die Software des NSO-Konzerns wurde in früheren Versuchen, Geräte von Aktivisten zu kompromittieren, gefunden. Im Jahr 2016 erhielt beispielsweise ein prominenter Menschenrechtsaktivist namens Ahmed Mansoor Textnachrichten mit Links, die Überwachungssoftware der NSO Group auf seinem Telefon installiert hätten, fand die Überwachungsorganisation Citizen Lab heraus.

Tools wie Apples Screen Time können es euch erleichtern, den Überblick über die am häufigsten verwendeten Apps auf eurem Handy zu behalten — laut Guerra eine gute Methode, um potenziell schädliches Verhalten zu erkennen, sollte euer Gerät von einem Angriff betroffen sein.

Aber ein sicherer Weg, um Manipulationen von außen zu erkennen, könnte sein, sich anzusehen, welche Apps die meiste Akkulaufzeit und Daten …read more

Source:: Business Insider.de

      

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