Christie’s: Rekordpreise für Pollock, Brancusi und Miró

Kultur

Bei einer Versteigerung bei Christie’s in New York sind am Montag etliche Spitzenpreise erreicht worden. Neue Rekorde erzielten die amerikanischen Maler Jackson Pollock und Mark Rothko, der französische Bildhauer Constantin Brancusi und der katalanische Maler Joan Miró.

„Number 7A, 1948“ von Jackson Pollock (1912-1956) mit seinen Tropfen, Farbläufen und schwarzen Kurven, die durch rote Akzente auf einer über drei Meter breiten Rohleinwand hervorgehoben werden, wurde für 181,2 Millionen Dollar inklusive Gebühren (155,56 Mio. Euro) verkauft. Damit ist das Werk des Vertreters des abstrakten Expressionismus laut der Fachzeitschrift ARTnews das viertteuerste, das jemals auf einer Auktion verkauft wurde. Der bisherige Auktionsrekord lag bei 61,2 Millionen Dollar und wurde 2021 aufgestellt. Deutlich höher wurden manche von Pollocks Werke abseits von Auktionen verkauft. „Mit diesem Werk hat sich Pollock endlich aus den Fesseln der traditionellen Staffeleimalerei befreit und eines der allerersten wirklich abstrakten Gemälde der Kunstgeschichte geschaffen“, so das Auktionshaus Christie’s.

107,6 Millionen Dollar für einen Bronzekopf

„Danaïde“ ist ein Bronzekopf, den der gebürtige Rumäne Constantin Brancusi (1876–1957) um 1913 geschaffen hat. Er erzielte 107,6 Millionen Dollar – gegenüber 71,2 Millionen Dollar für seinen bisherigen Rekord aus dem Jahr 2018. „No. 15 (Two Greens and Red Stripe)“ (1964) von Mark Rothko (1903–1970) wurde für 98,4 Millionen Dollar versteigert, und „Portrait de Madame K.“ von Joan Miró (1893–1983) fand für 53,5 Millionen Dollar einen Käufer. Die bisherigen Rekorde für den Amerikaner (86,9 Millionen Dollar) und den Katalanen (37 Millionen Dollar) waren 2012 aufgestellt worden.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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