Dante als Comics: In der Hölle singt Chris de Burgh

Kultur

… und Berlusconi wartet im dunklen Wald: „Das Inferno“, Michael Meier zeichnet und erzählt

Hat lange gedauert, bis jemand „Das Inferno“, diesen bildstarken Teil von Dantes „Göttlicher Komödie“, in die heutige Zet holt und in einen Comics verwandelt. Ans Heute angepassten, in dem das Original aber nicht verloren geht.

Zerberus ist da. Und Fährmann Charon. Und Vergil, der den Sünder Dante führt – Vergil, gezeichnet als roter Schakal, denn Schakale kennen sich im Totenreich aus.

Berlusconi

Michael Meier aus Kassel ist zwar ein Erzähler (mit Grafikstudium), aber kein Nacherzähler. Seine Version sagt deutlicher: Der Mensch macht sich die Hölle bzw. ist die Hölle. Deshalb steht im Comics Berlusconi im dunklen Wald, Chris de Burgh singt „Don’t Pay The Ferryman“, und Dante muss an einem Atomendlager vorbei, bevor er am Ende der qualvollen Reise mit Spaghetti-Eis belohnt wird

Da ist viel zu sehen, noch mehr zu lesen. Dante, vor 700 Jahren gestorben, zeigt immer, dass es die Unsterblichkeit gibt.

 

Michael Meier – Frei nach
Dante
Aligheri:  
„Das
Inferno“
Reprodukt Verlag.
136 Seiten.
20,95 Euro

KURIER-Wertung: ****

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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