Google News Showcase startet nun auch in Österreich

Kultur

Sieben heimische Verlagspartner wie „Kurier“, „Der Standard“ oder RMA an Bord – Lässt Medienpartner Inhalte kuratieren

Google News Showcase startet heute, Mittwoch, in Österreich. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung von Google News, die es Medien ermöglicht, ihre Inhalte zu kuratieren und vielfältiger anzubieten. Google einigte sich mit sieben heimischen Verlagen. Weitere sollen folgen, wobei ein Fokus auf lokale, qualitativ hochwertige Nachrichten gelegt werde, wie bei einer Online-Pressekonferenz erklärt wurde. Österreich ist das neunte Land, in dem der Dienst ausgerollt wird.

Kuratierte Artikel

Im Rahmen von Google News Showcase schließt Google Lizenzvereinbarungen mit Verlagen ab. „In Showcase gezeigte Artikel werden von Redaktionen kuratiert. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, neue Leserkreise und Abonnenten zu erreichen und ihre Bindung zum Publikum zu stärken. Diese Initiative ist unter finanziellen Gesichtspunkten der bislang weitreichendste Schritt von Google, um einen Beitrag für die Zukunft des Journalismus zu leisten“, pries Christine Antlanger-Winter, Country Director für Google Österreich, den Dienst. Insgesamt sollen mehr als eine Milliarde US-Dollar in den ersten drei Jahren investiert werden, erklärte die Direktorin. Wie viel davon auf österreichische Medienhäuser entfällt, sei vertraulich.

Beginn der Entwicklung

Zum Launch ist Google News Showcase auf Google News und Discover verfügbar. „Wir wollen das Angebot aber auf weitere Google-Plattformen übertragen. Wir sind mit der Entwicklung von Google News Showcase noch am Anfang“, sagte Christian Heise, Global Product Partnerships Manager Google Central Europe. So wolle man weitere Gespräche mit Verlagshäusern führen. Bereits jetzt sind der Kurier Zeitungsverlag, Regionalmedien Austria (RMA), die Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft, die Standard Verlagsgesellschaft, Russmedia („Vorarlberger Nachrichten“), Moser Holding („Tiroler Tageszeitung“) und die Wimmer Medien („Oberösterreichische Nachrichten“) und deren jeweilige Titel an Bord.

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Darstellungsform kann erweitert werden

Der Dienst ermöglicht es den Redaktionen beispielsweise, die Darstellungsform der Inhalte zu erweitern – etwa eine Zeitleiste oder themenverwandte Artikel anzeigen zu lassen. Zudem können Schriftart und Farbwelt eigenständig festgelegt werden. „Die Redaktionen entscheiden selbst, was in welchem Umfang angezeigt wird. Sie haben damit erstmals die Möglichkeit, Inhalte so darzustellen, wie sie es für richtig halten“, erklärte Heise. An der Kernfunktion von Google News ändert sich aber nichts: Sobald ein Nutzer oder eine Nutzerin einen Artikel anklickt, landet er oder sie auf der Webseite des Medienunternehmens.

Hohe Standards

„Uns ist es wichtig, dass Inhalte, die hohen qualitativen Standards entsprechen, hervorgehoben werden“, sagte Heise. So bietet Google News Showcase etwa einen limitierten freien Zugang zu kostenpflichtigen Inhalten der teilnehmenden Medienhäuser. Damit will Google Nutzerinnen und Nutzern den Mehrwert digitaler Abos näherbringen und nicht zuletzt Qualitätsjournalismus nachhaltig unterstützen. Google News Showcase wurde erstmals im Juni 2020 vorgestellt und im Oktober 2020 gestartet. Mittlerweile hat der Dienst Partnerschaften mit mehr als 800 Publikationen aus Ländern wie Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich oder Tschechien. Mehr als 90 Prozent der Inhalte stammen laut Google von lokalen oder regionalen Verlagen.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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