Madonna schlägt Swift bei Nominierungen für MTV Video Music Awards

Kultur

Popveteranin Madonna erhielt am Dienstag die meisten Nominierungen für die MTV Video Music Awards (VMA) – vier Jahrzehnte, nachdem die Sängerin von „Material Girl“ die Veranstaltung mit einem für Schlagzeilen sorgenden Auftritt bekannt gemacht hatte. Madonna erhielt elf Nominierungen für die VMA-Verleihung im nächsten Monat. Damit übertraf sie die neun Nennungen von Taylor Swift.

Beide Musikerinnen besitzen bereits mehrere VMA-Trophäen. Madonna erhielt ihre erste 1986, als ihr der „Video Vanguard Award“ für ihre Pionierarbeit für Musikvideos verliehen wurde. 1987 gewann sie den Preis für das beste weibliche Video für „Papa Don’t Preach“ und hat im Laufe ihrer bisherigen Karriere insgesamt 20 VMAs eingefahren.

Madonnas Auftritt 1984 machte die Show bekannt

Ihr Auftritt bei den ersten MTV Video Music Awards im Jahr 1984 schuf einen der ikonischsten Momente der Show. Madonna betrat damals die Bühne in einem Brautkleid, das mit einer „Boy Toy“-Gürtelschnalle verziert war, und räkelte sich lasziv auf dem Boden, während sie „Like a Virgin“ sang. Sie sprengte damit die Grenzen dessen, was damals im Kabelfernsehen als zulässig galt.

In diesem Jahr tritt sie gegen die Powerfrau Swift an, die kürzlich die umsatzstärkste Konzerttournee aller Zeiten abgeschlossen hat. Swift liegt mit Beyoncé gleichauf, was die meisten VMA-Siege ihrer Karriere angeht – jeweils 30.

Madonna wurde heuer unter anderem als Künstlerin des Jahres und für das Video des Jahres mit „Confessions II – The Film“ nominiert. Beim Video-Preis konkurriert sie mit Taylor Swifts „The Fate of Ophelia“ aus deren jüngsten Album „The Life of a Showgirl“.

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Ariana Grande und Sabrina Carpenter mit je sieben Nominierungen

Zu den weiteren VMA-Nominierten in diesem Jahr gehören Ariana Grande, Gewinnerin des letztjährigen VMA für das Video des Jahres, und Sabrina Carpenter. Beide erhielten jeweils sieben Nominierungen.

Fans können in 13 der diesjährigen Kategorien online abstimmen. Die Gewinner werden am 27. September im Rahmen einer Zeremonie bekannt gegeben, die live auf CBS und MTV übertragen und auf Paramount+ gestreamt wird.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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