Lawrow ins Spital eingeliefert

Politik

Der russische Außenminister wurde in Indonesien mit Herzproblemen ins Krankenhaus gebraucht.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow wurde ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er nach seiner Ankunft zum G20-Gipfeltreffen in Bali an gesundheitlichen Problemen gelitten hatte, teilten indonesische Behörden am Montag mit. Lawrow soll in das Sanglah-Krankenhaus in der Provinzhauptstadt Denpasar gebracht worden sein.

Drei indonesische Regierungs- und medizinische Beamte teilten der Associated Press mit, dass der russische Diplomat auf der Ferieninsel behandelt werde. Zwei der Personen sagten, Lawrow werde wegen einer Herzerkrankung behandelt.

Lawrow ist der ranghöchste russische Beamte, der an dem am Dienstag beginnenden G-20-Gipfel teilnimmt.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist zum Gipfel der Gruppe der großen Wirtschaftsmächte (G20) auf der indonesischen Insel Bali gereist. Inmitten massiver internationaler Spannungen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sollte er dort in den kommenden Tagen Kremlchef Wladimir Putin vertreten, der seine Teilnahme abgesagt hat.

Russische Staatsmedien veröffentlichten ein Video, das zeigt, wie Lawrow am Sonntagabend bei Dunkelheit auf Bali aus seinem Flugzeug stieg und mit einem Auftritt indonesischer Tänzerinnen begrüßt wurde.

Bei einem G20-Außenministertreffen im Juli hatte er für einen Eklat gesorgt, als er das Treffen vorzeitig verließ.

Der Kreml hatte erst in der vergangenen Woche bestätigt, dass Putin nicht an dem Treffen mit den Staats- und Regierungschefs der anderen G20-Staaten teilnehmen werde. Der 70-Jährige hätte dort mit heftiger Kritik an dem von ihm angeordneten Krieg gegen die Ukraine rechnen müssen. Nach jüngsten militärischen Niederlagen seiner Armee wäre der Zeitpunkt für ein Aufeinandertreffen mit seinen westlichen Gegnern derzeit aus seiner Sicht wohl besonders ungünstig gewesen. Dagegen will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Videoansprache an das Treffen im Ferienort Nusa Dua richten.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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