Antonelli hadert mit Silverstone-Debakel: „Es ist eine Schande“

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Die Scuderia Ferrari feierte dank Charles Leclerc den 250. Sieg in der Formel 1. Während der Traditionsrennstall die Korken knallen ließ, erlebte der italienische Jungstar Kimi Antonelli eine sportliche Katastrophe.

Der Mercedes-Pilot absolvierte seinen Boxenstopp erst nach 35 Runden und hatte daher frischere Reifen als der Monegasse. Sukzessive holte der 19-jährige WM-Leader mitsamt der schnellsten Rennrunde auf Leclerc auf, bis die Copse-Kurve für einen bitteren Einschnitt in das Rennen sorgte. 

Was war passiert? Bei der Überfahrt des Randsteins brach offenbar ein Teil an der Radabdeckung. Dieses verkeilte sich anschließend in der Radaufhängung, das Lenkrad des Antonelli-„Silberpfeils“ stand in der Folge schief, wie in der Onboard-Aufnahme zu sehen gewesen ist.

Weil Max Verstappen seinen Red Bull ins Kiesbett der Stowe-Kurve setzte, endete der Großbritannien-GP hinter dem Safety-Car. Antonelli lag zu dem Zeitpunkt zwar in den Punkterängen, wegen einer Zeitstrafe fiel er jedoch auf Rang 15 zurück und blieb damit zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Zählbares.

„Schwer zu verdauen“

Der WM-Leader war nach der Zieldurchfahrt sichtlich frustriert. „Ich konnte es nicht glauben, weil es immer schlimmer wurde“, sagte er im Nachgang. „Als ich zum letzten Mal aus der Boxengasse gefahren bin, war das Auto noch einigermaßen fahrbar. Aber mir fehlte so viel Abtrieb, aber ich denke, dass der zehnte Platz dennoch drin gewesen wäre.“

Zwei Nuller in drei Rennen sei „schwer zu verdauen“, betonte Antonelli. In Barcelona lag er auf dem zweiten Platz, in Silverstone kämpfte er gegen Leclerc um den Sieg. „Ich denke, wir hatten eine echte Chance und ich war in Schlagdistanz. Es ist eine Schande, dass ich nicht einmal die Chance gehabt habe, (Leclerc anzugreifen). Aber es ist, wie es ist.“

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Die Daily Mail schrieb ihrerseits von „zehn katastrophalen Runden“, die der Wolff-Schützling erlebte. Bei Mercedes herrscht nun vor dem Belgien-GP am 19. Juli Hochbetrieb: Wolff versicherte, dass man in der Fabrik nun der Ursache auf den Grund gehen werde, um künftige Defekte, die nicht zum ersten Mal in der Saison bei den „Silberpfeilen“ aufgetreten sind, ausschließen zu können.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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