Finger verloren, Knochen gebrochen: Die verrücktesten Unfälle beim Jubeln

Sport

Jordan Henderson wird sich in den nächsten Wochen und Monaten wohl so einiges anhören müssen. Sich beim Feiern zu verletzen, das muss dem Engländer erst einmal jemand nachmachen. 

Beim Jubel über den Einzug der Three Lions ins Viertelfinale wurde dem 36-Jährigen eine Werbebande zum Verhängnis. Henderson stürzte dabei so unglücklich auf das Handgelenk, dass er von den Sanitätern mit der Trage abtransportiert werden musste.

Es wird für den Routinier vermutlich kein Trost sein, dass er kein Einzelfall ist. Schon für etliche Fußballer endete der Torjubel im Spital. Ein Best of der Pechvögel, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Paulo Diogo 

Die Leidensgeschichte des Schweizers tut schon beim Lesen weh. Diogo sprang auf den Zaun hinter dem Tor, dabei verhakte sich sein Ehering in den scharfkantigen Maschen. Diogo riss sich den halben Ringfinger ab und kassierte wegen exzessiven Jubelns die Gelbe Karte. Der Finger konnte nicht mehr angenäht werden.

Jürgen Klopp 

Die Coaching Zone ist durchaus ein gefährliches Pflaster, wer weiß das besser als Jürgen Klopp. Als Dortmund-Trainer erlitt er 2011 beim Feiern einen Muskelfaserriss, als Liverpool-Coach trug er sogar mehrfach Zerrungen davon.

Thierry Henry 

Die Eckfahne wurde einst dem französischen Welt- und Europameister zum Verhängnis. Henry schlug sich die Eckfahne so blöd ins Gesicht, dass er medizinisch behandelt werden musste.

Celestine Babayaro 

Der Nigerianer wollte nach seinem ersten Treffer im Trikot von Chelsea besonders auffallen und versuchte einen Rückwärtssalto. Dabei brach sich Babayaro ein Bein.

Martin Palermo 

Der argentinische Stürmer von Villarreal zelebrierte 2001 seinen Treffer direkt vor der Fantribüne. Unter der Last der Anhänger brach eine Mauer und fiel auf den armen Palermo, der einen Schien- und Wadenbeinbruch davontrug.

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Thomas Silberberger 

Eines der schönsten Tore der Karriere bescherte dem aktuellen WAC-Coach die längste Verletzungspause seiner Spielerlaufbahn. Nach seinem Freistoßtreffer aus 30 Metern gegen Kapfenberg rutschte Silberberger auf den Knien über den Rasen. Dabei erlitt er 2005 einen Kreuzbandriss.

Shaun Goater 

Der Stürmer von Bermuda dürfte ein kleiner Tollpatsch sein. 1997 zog sich der Manchester-City-Angreifer beim Jubeln einen Armbruch zu, sechs Jahre später erlitt er dann beim Feiern eine Knieverletzung.

Robin van Persie 

Der Niederländer setzte nach einem Treffer für Arsenal zu einem Luftsprung an – bei der Landung brach er sich den Mittelfußknochen.

Gabor Kiraly 

Auch auf der Ersatzbank ist man nicht vor Verletzungen gefeit. Mit dem ungarischen Torhüter gingen beim Torjubel die Pferde durch – der Luftsprung an der Outlinie bescherte ihm einen Muskelfaserriss.

Nicolai Müller 

Der HSV-Angreifer bejubelte in seinem Übermut einen Treffer mit einer eigenwilligen Pirouette – bei der Landung verdrehte sich Müller das Knie – Kreuzbandriss.

Fabian Espindola 

Der argentinische Stürmer von Real Salt Lake City hatte gleich doppelt Pech: Erst zog er sich beim Jubeln eine schmerzhafte Knöchelverletzung zu, dann wurde sein Treffer blöderweise auch noch wegen Abseits aberkannt.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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