Elektrisierendes Duell: Parndorf zu Hause nur Remis gegen Krems

Sport

Von Lukas Bergmann

Besser hätte das Heidenbodenstadion in Parndorf auf das Topspiel am Freitag nicht vorbereitet sein können. Der Rasen war auf englische Verhältnisse getrimmt und die Sonne sorgte für angenehme Verhältnisse. Der SC Parndorf hatte die Kremser zu Gast. Es ging in diesem Match um einiges. Beide Mannschaften mussten auf Sieg spielen, um an Gloggnitz dran zu bleiben. Zusätzlich gehörten beide Teams zu den formstärksten Vereinen der Rückrunde. Diese Vorzeichen sorgten dafür, dass Spannung in der Luft lag und es nur bedingt etwas mit den Windrädern in der Umgebung zu tun hatte.

Kurz nach Spielbeginn war die Feuerwehr ein Stimmungskiller. Die Einsatzkräfte mussten ausrücken und die Sirenen auf dem Silo hinter dem Parndorfer Tor machten lautstark darauf aufmerksam. Der Schiedsrichter unterbrach kurz die Partie. Danach wollten beide Mannschaften das Spiel kontrollieren. Die Zweikämpfe wurden intensiv geführt, deshalb hatten die Parndorfer Fans einigen Grund zu schimpfen – ob gerechtfertigt oder nicht, sei dahingestellt. Chancen in der ersten Hälfte waren Mangelware. Das Spiel lebte anfangs von der Spannung. Nach der Halbzeit machten die Kremser immer mehr Druck. Sie schnürten Parndorf fast zur Gänze in der eigenen Hälfte ein. Die Sonne wich dem Flutlicht und je länger das Spiel dauerte, desto stärker wurden die Kremser. 

Wir werden die Meisterschaft nicht abhaken. Es sind noch sechs Runden zu spielen und wir werden bei jedem Match auf Sieg spielen, um vorne dabei zu sein.

Jochen Fallmann / Der Kremser Trainer nach dem Remis gegen Parndorf

Kurz vor der Schlussviertelstunde pochten die Niederösterreicher auf den Führungstreffer und knallten den Ball dreimal an die Stange. Die Parndorfer verlagerten sich aufs Kontern und das fast mit Erfolg. Nach einem Abspielfehler lief die Parndorf-Offensive alleine auf Torhüter Riegler zu, doch der parierte bravourös. Am Ende blieb ein 0:0, mit dem beide Teams nicht zufrieden sein konnten. 
Parndorf-Trainer Hafner schreibt mit dem Unentschieden die Meisterschaft ab: „Gloggnitz wird wahrscheinlich Meister und das ist auch kein Problem. Wir haben im Herbst gar nicht gerechnet, dass wir vorne dabei sind. Wenn wir so weitermachen und jedes Spiel ungeschlagen bleiben, ist das auch okay.“ Trainer Jochen Fallmann vom Kremser SC gab sich hingegen kämpferisch: „Wir werden die Meisterschaft nicht abhaken. Es sind noch sechs Runden zu spielen und wir werden bei jedem Match auf Sieg spielen, um vorne dabei zu sein.“ 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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