Erleichterung nach dem Auftakt-Sieg: „Bei der WM ist die Anspannung eine andere“

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Ende gut, alles gut. Österreich hat den Auftakt gegen Jordanien erfolgreich gestaltet, feierte das 3:1 gemeinsam mit den Fans im Bay Area Stadium. Immerhin handelte es sich um den ersten Sieg bei einer WM seit dem 2:1 gegen die USA bei der WM 1990!

Die Erleichterung darüber war den Spielern anzusehen und anzuhören.

Auch Teamchef Ralf Rangnick wusste, dass nicht alles gut lief im ersten WM-Spiel. „Es war ein extrem schwieriges Spiel. Jordanien hat uns das Leben schwer gemacht. Wir haben gebraucht, bis wir reingefunden haben. Wir merken, dass es bei der WM eine andere Anspannung ist.“ 

Es sei ein hartes Stück Arbeit, aber auch ein verdienter Sieg gewesen.

Konrad Laimer gab offen und kritisch  zu: „Wir hatten Phasen, wo wir es gut gemacht haben und welche, wo wir es nicht gemacht haben. Am Ende zeigt es die Mentalität, dass wir nie aufgeben.“

Der Bayern-Spieler kam diesmal auf der Zehner-Position zum Einsatz, dort, wo Christoph Baumgartner verletzt ausgefallen war. „Die neue Rolle war intensiv. Ich bin viel gesprintet. Wir hätten besser und ruhiger spielen, Räume besser finden können.“

Dauerläufer Laimer versuchte in der Offensive überall zu sein. „Am Ende habe ich mehrere Positionen spielen können.“

Marko Arnautovic freute sich über sein Tor und noch mehr über den Sieg. „Die Mannschaft ist das Wichtigste, sie hat alles gegeben. Am Anfang aber waren wir etwas nervös.“ 

Seine Reservistenrolle zu Beginn nahm er gelassen zur Kenntnis. „Natürlich ist es kein schönes Gefühl auf der Bank zu sitzen. Ich bin aber trotzdem da, auch außerhalb des Platzes, und unterstütze.“ Außerdem habe sich Sasa Kalajdzic den Platz in der Startelf verdient.

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Beeindruckt zeigte er sich von der Arena. „Es war unglaublich in diesem Stadion zu stehen. Meine Familie war auf der Tribüne, dann erziele ich auch noch ein Tor, das freut mich.“

David Alaba hat in seiner Karriere schon viele große Spiele erlebt, große Titel gewonnen. Dennoch gab er zu erleichtert zu sein. „Wir alle sind richtig froh. Überwiegend waren wir die bessere Mannschaft. Man kann aber nicht über 90 Minuten verhindern, dass der Gegner gute Aktionen im Umschalten hat. Wir hatten Phasen drinnen, die für uns ungewohnt waren.“

Zu seiner Auswechslung in der zweiten Hälfte meinte er nur: „Ich komme aus einer Phase mit Problemen, der Muskel hat nur ein wenig zugemacht. Aber es ist alles gut.“

Man werde ab Mittwoch den kommenden Gegner Argentinien im Detail analysieren. Teilweise konnte die Mannschaft den ersten Auftritt der Albiceleste und Superstar Lionel Messi noch im Hotel mitverfolgen. „Wir wissen, wer auf uns zukommt.“

Torhüter Alexander Schlager grinste in den Katakomben des beeindruckenden Stadions übers ganze Gesicht. Er hatte seinen ersten WM-Auftritt genossen. „Es ist ein wunderschönes Gefühl, es war schön, die Unterstützung im Stadion war großartig.“ 

Druck habe er jedenfalls keinen verspürt. „Es ist ein Privileg, dass wir hier spielen dürfen. Das haben wir uns erarbeitet, das darf man auch genießen, wie Teamchef Rangnick uns auch gesagt hat.“

Er hob zwei Tugenden der Mannschaft hervor. „Wir haben Qualität, die wir bringen können.“ Gemeint waren vor allem jene Spieler, die eingewechselt wurden und gleich das Spiel der Österreicher belebt haben. Danso in der …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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