Snowboard-Star Gasser: „Der ÖSV macht es mir echt nicht leicht“

Sport

Eigentlich schien der Rückzug von Anna Gasser vom Wettkampfsport bereits besiegelt. Nach den Winterspielen 2026 wolle sie keine Bewerbe mehr bestreiten, hatte die zweifache Olympiasiegerin im Big Air während des Winters immer wieder betont und den Absprung ins Privatleben ins Auge gefasst.

Voller Tatendrang

Mittlerweile hört sich alles ganz anders aus. Als Anna Gasser am Montag am Golm den Countdown für die Snowboard-, Freestyle und Freeski-WM im Montafon (6. bis 21. März 2027) einläutete, sprühte die bald 35-Jährige nur so vor Tatendrang. 

Die Kärntnerin hatte extra eine Nachtschicht eingelegt, um vom Formel-1-Grand-Prix in Spielberg für die WM-Auftaktveranstaltung ins Ländle (572 Kilometer) zu reisen. Sie hat längst wieder das Training aufgenommen und arbeitet im Banger-Park in Scharnitz, einer riesigen Matten-Schanzenanlage an neuen Tricks. 

Tut sich das wirklich jemand an, der mit den Wettkämpfen schon abgeschlossen hat?

Fliegen am Bergisel

Anna Gasser gibt offen zu, dass sie wieder Feuer gefangen hat. „Der ÖSV macht es mir echt nicht leicht“, gibt die Snowboard-Akrobatin zu. Gasser reizt nicht nur die Heim-WM im Montafon als Ausklang ihrer Karriere, auch der Big-Air-Weltcup im Bergiselstadion, der Ende November seine Premiere feiert, hat es ihr angetan. 

„Ich will den Abschluss genießen.“ Das klingt dann doch eher nach der Fortsetzung der Laufbahn.

Ein anderer zweifacher Olympiasieger ist gleich doppelt in freudiger Erwartung. Snowboard-Crosser Alessandro Hämmerle wird in einem Monat Vater und hat zudem die WM direkt vor der Haustüre. 

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Source:: Kurier.at – Sport

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