
Das letzte Major des Jahres führt die Golfstars traditionell auf die Insel. Der Royal Birkdale Golf Club in England ist ab heute Schauplatz der Open Championship.
Was steckt hinter dem ältesten Golfturnier der Welt, das 1860 das erste Mal ausgetragen wurde und heuer seine 154. Auflage erlebt.
0 Hunde
werden auf der Anlage zu sichten sein. Tiere müssen genauso draußen bleiben wie Leitern, Megafone oder Bengalische Feuer. Die Zuschauer sind angehalten, ihre Smartphones stumm zu schalten. Bei Störung droht der Rauswurf.
2 Schläge
fehlten Richard Boxall 1991 auf der dritten Runde zur Führung, als der Engländer w. o. geben musste. Beim Abschlag am neunten Loch brach sich Boxall den Unterschenkel.
4 Mal
nahm Sepp Straka am Open Championship teil, das mit Abstand das Lieblings-Major des Österreichers ist. 2023 landete Straka auf dem geteilten zweiten Platz.
6 Siege
feierte Harry Vardon zwischen 1896 und 1914. Der Brite ist damit der Rekordgewinner.
10 Golfplätze
bilden aktuell die Heimat der Open Championship. Das Turnier findet immer abwechselnd in Schottland (5 Plätze), England (4) und in Nordirland (1) statt. Alle 5 Jahre ist der ehrwürdige Old Course in St Andrews (Schottland) die saftiggrüne Spielwiese der Golfstars.
14 Mal
wurde das Turnier abgesagt, zuletzt 2020 wegen der Covid-Pandemie. Während der beiden Weltkriege konnte das Turnier nicht stattfinden, 1871 gab es einen Streit um den Preisgürtel.
17 Jahre
war Tom Morris bei seinem Triumph 1868, damit ist er bis heute der jüngste Sieger. Kurios: Sein Vater Old Tom Morris gewann 1867 – und ging als ältester Sieger in die Geschichte ein.
92,5 Prozent
Sterlingsilber – das ist das glänzende Gütesiegel für den Claret Jug, eine Bordeaux-Karaffe, die der Sieger für ein Jahr nach Hause mitnehmen darf. Seit 1873 gibt es diese Trophäe als Wanderpokal. Zuvor waren die Sieger mit einem Gürtel prämiert worden.
156 Spieler
schlagen heute im Royal Birkdale Golf Club ab. Im erlesenen Teilnehmerfeld sind mit Sepp Straka und Bernd Wiesberger auch zwei Österreicher. Titelverteidiger ist der US-Amerikaner Scottie Scheffler.
166 Jahre
sind seit den ersten British Open vergangen. Bei der Premiere im Oktober 1860 waren acht Spieler im Einsatz.
264 Schläge
benötigte der Schwede Henrik Stenson bei seinem Erfolg im Jahr 2016– der beste Score in der Geschichte des Turniers.
580 Euro
kostet das Green-Fee im Royal Birkdale Golf Club, der heuer Schauplatz des Majors ist. Der Golfplatz liegt an der Küste des St.Georgs Kanal unweit der Stadt Southport.
2.930 Euro
muss man für die teuerste Tageskarte hinlegen, die billigsten Tickets gibt’s um knapp 150 Euro.
300.000 Besucher
werden an diesem Wochenende erwartet. Das wäre ein neuer Rekord. Bisher lag die Bestmarke für ein Turnier auf englischem Boden bei 235.000 Fans.
15,32 Millionen Euro
werden ausgeschüttet. Damit sind die British Open immer noch das Major mit dem niedrigsten Preisgeld. Der Sieger kassiert 2,8 Millionen Euro. Zum Vergleich: Arnold Palmer erhielt 1961 für seinen Triumph 1.348 Euro.
Source:: Kurier.at – Sport



