Marokko spielt um den Gruppensieg, der Star landet bei den Bayern

Sport

Anpfiff, hoch anlaufende Marokkaner, Ballgewinn, kontrolliertes Aufbauspiel und nach 72 Sekunden steht es 1:0 für Marokko. So einfach und schön kann Fußball sein.

Das Tor vom PSV Eindhoven-Mittelfeldmann Ismael Saibari ist damit das bisher schnellst erzielte in dieser WM-Endrunde.

Marokko versuchte zwar die Führung weiter auszubauen, am Ergebnis änderte das schlussendlich aber nichts mehr. Schottland zeigte sich in weiterer Folge bemüht, Großchancen blieben aber aus.

Die Bayern-Frage

Dass sich Marokkos Goldtorschütze mit seinem bereits zweiten Treffer bei der Weltmeisterschaft in das internationale Transfer-Schaufenster geschossen hat, ist auch den Reportern nach dem Spiel nicht entgangen. Bereits vergangene Woche kamen vermehrt Meldungen zu einem baldigen Wechsel von Saibari zum Deutschen Rekordmeister Bayern München auf.

Auf die Gretchenfrage der anwesenden Journalisten, wie es um den Wechsel zu den Bayern stünde, antwortete er mit einem „Danke“ und leitete zur nächsten Frage weiter. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll es sich bei dem vermeintlichen Wechsel nur noch um Formsache handeln.

Einen Medizincheck soll er bereits während des Turniers absolviert und bestanden haben.

Schottland muss noch zittern

Während die Nordafrikaner relativ entspannt in die letzte Gruppenpartie gegen Haiti am Donnerstag schauen können (00:00; ORF), muss Schottland noch zittern. Immerhin ist der dritte und letzte Gruppengegner Schottlands niemand geringerer als Rekordweltmeister Brasilien. Wie Marokko hält auch die Seleção nach zwei Spielen bei vier Punkten.

Die Ausgangslage ist somit klar: In Gruppe C kommt es zum Fernduell um Platz 1.

Schottland, das wie Österreich ganze 28 Jahre auf eine WM-Teilnahme warten musste, schwört sich vor dem dritten Spieltag gegen Brasilien ein. Kapitän John McGinn fordert im Nachfassen des Spiels gegen Marokko von seiner Mannschaft, „mehr Charakter auf dem Feld zu zeigen“. Mit bisher drei erspielten Punkten ist ein Weiterkommen der Schotten noch nicht fixiert. Zumal sie mit nur einem geschossenen Tor am Ende nicht zu den acht besten Gruppendritten zählen könnten.

  Großes Challenger-Finale: Ofner in Italien in Topform

Mit einem Punkt mehr am Konto würde sich das ändern.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.