Nach Fanrandale beim Stadt-Derby: Union und Hertha drohen drastische Strafen

Sport

Die Ausschreitungen beim Derby der Fußball-Bundesliga zwischen Union Berlin und Hertha BSC (1:0) könnten drastische Strafen zur Folge haben. „Wir wollen die Linie der Geldstrafen beibehalten, wann immer es vertretbar ist“, sagt Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, dem Magazin kicker. In gravierenden Fällen könne aber auch weiterhin auf den Teilausschluss oder Totalausschluss zurückgegriffen werden, sagt er. Die Austragung von Geisterspielen ist also möglich.

Bei den Vorfällen am Sonnabend in Köpenick wurden drei Personen verletzt. Ein Union-Fan sowie ein Polizist kamen durch aus dem Gästeblock abgefeuerte Leuchtraketen zu Schaden. Nach dem Spiel kletterten Unioner in den Innenraum. Ein Platzsturm wurde durch den Einsatz der Spieler verhindert. „Diese Bilder will kein Verein sehen“, sagt Max Jung, Mediendirektor bei Hertha. Man werde nun wie vom DFB aufgefordert Stellungnahmen abgeben. Strafen werde man versuchen, an die Einzeltäter weiterzugeben. Unions Sprecher Christian Arbeit findet: „Kollektivstrafen aufbrummen und alle raus – ist das die Lösung? Bestimmt nicht!“
Der Fall liegt beim DFB-Kontrollausschuss. „Es geht hier nicht um eine kleine Geschichte“, sagt ein DFB-Richter der Berliner Zeitung. Der Strafenkatalog des DFB schreibt vor: 1.000 Euro pro pyrotechnischen Gegenstand im Block, 3.000 Euro für Pyro außerhalb. Die gleiche Summe muss bezahlt werden, wenn eine Person in den Innenraum drängt.

Hertha…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

      

(Visited 4 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.