
Große Wachablöse. Zumindest was das rot-weiß-rote Fußballinteresse betrifft. Die Yamals heißen nun Hödl, die Messis Mamageishvili.
In Österreich rollt wieder die Kugel in offizieller Mission. Den Beginn macht heute Sturm Graz, der Vizemeister empfängt in der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League den schottischen Klub Heart of Midlothian, der erst in der letzten Runde den Titel an Celtic verspielt hat (20.30 Uhr, ORF 1).
Dennoch muss den Steirern das Herz nicht in die Hose rutschen, auch wenn es vielleicht zu Beginn ein Abtasten wird. Für beide Klubs ist es nach zahlreichen Testspielen der erste Pflichtakt der neuen Saison.
Worum geht es in diesen beiden Duellen (das Rückspiel folgt eine Woche später in Edinburgh)?
Das Feeling
Dass Sturm quasi ins kalte Wasser springt, weiß Trainer Fabio Ingolitsch. „Aber wir haben uns fünf Wochen vorbereitet. Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen, können wir Hearts vor allem zu Hause Probleme bereiten.“
Der Gegner
Hearts hat sich auf allen Positionen verändert (auch der Ex-Hartberger Michael Steinwender ist weg), „deswegen war es sinnlos, uns Videos von der vergangenen, erfolgreichen Saison anzuschauen“, sagt Ingolitsch. „Unser Analyse-Team hat aber in der Vorbereitung gute Arbeit geleistet.“ Klar ist, dass die Schotten nach wie vor „ihre Stärken im Ballbesitz haben und individuelle Klasse“.
Das Team
Der deutsche Neuzugang Nelson Weiper steht auf jeden Fall im Kader, Leon Grgic braucht nach dem Kreuzbandriss noch Zeit, Filip Rozga fehlt aufgrund einer Muskelverletzung. Otar Kiteishvilis Wadenblessur ist überstanden.
Das Stadion
Kurz sah es so aus, als müsste Sturm wegen Wartungsarbeiten ausweichen, nun kann man doch in Liebenau spielen. Im möglichen Play-off müsste man nach Klagenfurt ausweichen.
Die Zukunft
Schafft Sturm die Hürde Hearts, steht man fix in einer Gruppenphase. In der 3. Quali-Runde der Champions League würde Fenerbahce Istanbul oder Gornik Zabrze warten. Bei einem Out wahrscheinlich Benfica Lissabon in der Europa League.
Source:: Kurier.at – Sport



