„Keine Bedenken“: Deal von Russmedia und Moser-Holding genehmigt

Kultur

Die Bundeswettebwerbsbehörde hat einen Eingriff im Medienstandort Westösterreich genehmigt. Die Eigentümer der Tiroler Moser Holding, zu der unter anderem die Tiroler Tageszeitung gehört, dürfen ihre Anteile an der Holding in eine gemeinsame Mediengruppe mit der Vorarlberger Russmedia einbringen. Russmedia wird 77 Prozent an der Gruppe übernehmen, die BTV Vier Länder Bank AG beteiligt sich als „strategische Partnerin“ mit 23 Prozent. Aus wettbewerblicher Sicht habe der geplante Zusammenschluss „nach eingehender Prüfung keine Bedenken“ aufgeworfen, hieß es von der Behörde. Russmedia übernimmt 77 Prozent der Anteile an der Moser Holding, die Gründerfamilie Moser steigt aus.

„Starke Allianz“

Der für den Medienstandort in Westösterreich wegweisende Deal war Anfang Juni bekanntgegeben worden. Die BTV Vier Länder Bank AG bildet mit 23 Prozent die „strategische Partnerin“, wie es hieß. Die Bank war bisher bereits an der Moser Holding beteiligt gewesen – und zwar mit 24,99 Prozent. 75,01 Prozent hielt die JS Moser Medienholding GmbH, also die Nachfahren des Mitgründers Joseph Stephan Moser bzw. die Familie Moser.

Die regionalen Marken beider Häuser – mit ihren Redaktionen, ihrer regionalen Identität und ihrer publizistischen Unabhängigkeit – würden erhalten bleiben, wurde betont. Die Geschäftspartner sprachen von einer Bündelung der Kräfte und einer „starken Allianz für den Medienstandort im Westen Österreichs“.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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