Bürger im Salon mit viel Politik-Skepsis

Wirtschaft

„Österreich nach vorne bringen“, lautete der Titel des „Bürgersalons“ von Carl Waldstein in der Diplomatischen Akademie in Wien. Deren neuer Leiter Martin Eichtinger zählte schon in der Eingangsrede die vielen Pluspunkte Österreichs auf – von den zahlreichen heimischen Hidden Champions bis zu sehr guter Forschungsförderung. Den Ball nahm dann auch das Podium auf, wenn auch weniger optimistisch als der langjährige Diplomat (und spätere NÖ-Landesrat).

Wobei der Chef des Generalrats der Nationalbank, Ex-EU-Kommissar Johannes Hahn noch ein deutlich milderes Urteil über den Zustand des Wirtschaftsstandortes Österreich fällte als Franz Schellhorn, Chef des Thinktanks Agenda Austria und Wolfgang Hofer, Rechtsanwalt und Aufsichtsrat in der B&C-Gruppe, die Kernaktionärin von Lenzing AG ist, sowie Anteile an AMAG und Semperit hält. Beide forderten echte Reformen und „ein bisschen Kettensäge“ à la Argentinien. Hofer regte eine Neudefinition des Vermögensbegriffs an, auch Pensionsprivilegien sollten darunter fallen.

Wortmeldungen aus dem Publikum: Moraltheologe Matthias Beck wünschte sich einen neuen, freudvolleren Zugang zur Arbeit, Steuerberater Gottfried Schellmann eine radikale Verschlankung staatlicher Strukturen.

…read more

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

(Visited 1 times, 1 visits today)
  Streit unter den Scheichs: Die Emirate wollen am Golf eigene Wege gehen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.