Autonomes Fahren im Gewusel Pekings

Wirtschaft

Dutzende Radfahrer und (E-)Mopeds, dazwischen viele Fußgänger und dreispurige Straßen in beiden Fahrtrichtungen, auf denen Autofahrer plötzlich Spuren wechseln, was oft ein wildes Gehupe zur Folge hat. So ergeben sich auf den Straßen der Innenstadt Pekings aus Sicht des Beifahrers aus Europa völlig unübersichtliche Verkehrssituationen.

Fahrer Yunfei kosten diese nur ein müdes Lächeln. Erst recht, da er teilautonom unterwegs ist. Er muss nur im Navi der neuesten Variante des Mercedes CLA das Ziel eingeben und während des Fahrens durch Berühren des Lenkrades alle 15 Sekunden beweisen, dass er noch aufmerksam ist. Den Rest übernimmt nach Aktivierung die KI-basierte Software von Nvidia. Nur auf Privatstraßen wie etwa auf der Hotelzufahrt muss der menschliche Fahrer ran. 

27 Sensoren (zehn Kameras, fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschallsensoren) sollen für sicheres Fahren sorgen. Wie zum Beweis hat sich auf der anderen Fahrtrichtung ein Unfall mit Blechschaden ereignet. „Wir können solch einen Unfall nicht verursachen“, sagt Yunfei überzeugt.  Dafür wurden laut Mercedes 8 Milliarden gefahrene Kilometer und 100 Millionen Videoclips analysiert. Zudem würden die Fahrzeuge im laufenden Betrieb weiter dazu lernen.

Das System (MB.DRIVE ASSIST PRO) startete Ende 2025 in den Großstädten Chinas und wird nun auf das ganze Land ausgerollt. Als nächstes Land sollen die USA folgen, in Europa soll es Anfang 2027 so weit sein.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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