
Markus, die Dritte. Was bereits zwei Mal sehr gut funktioniert hat, könnte in die dritte Auflage gehen: Seit Wochen verhandelt Hartberg mit Markus Schopp über den frei werdenden Trainerposten.
Anfrage aus dem Ausland für Schopp
Der Steirer war bereits 2018–’21 sowie 2023/’24 der Chefcoach. Allerdings hat der 52-Jährige auch eine Anfrage aus dem Ausland.
Weil Schlüsselspieler wie Kapitän Jürgen Heil – der 29-Jährige mit auslaufendem Vertrag wird von der Austria umworben – auf eine Klärung der Trainerfrage drängen, kommt selbst im beschaulichen Hartberg Unruhe auf.
Fest steht laut KURIER-Informationen: Mit Manfred Schmid ist Sonntagabend nach dem Spiel in Salzburg (trotz der sportlichen Erfolge unter dem Wiener) auch der Konterfußball mit langen Bällen in die Spitze und dem Verteidigen im tiefen Block Geschichte.
Alle Trainer, die beim Tabellensechsten gehandelt werden, setzen auf mehr Ballbesitz und Spielkontrolle als Schmid.
Anderer Trainer, neuer Ansatz
Das gilt für Schopp, aber auch für Ex-Sturm-Trainer Jürgen Säumel. Und ganz besonders für einen alten Bekannten: Cem Sekerlioglu, der bis vor einem Jahr Co-Trainer in Hartberg war.
Der Fan von dominantem Ballbesitzfußball wurde von den Kollegen in der 2. Liga zum Trainer der Saison gewählt und ist um einen Punkt am Aufstieg mit St. Pölten gescheitert.
Beim Titelkrimi mit dem 1:0 gegen Wels war beim SKN auch Hartberg-Präsidentin Brigitte Annerl zu Gast, die Sekerlioglu weiterhin sehr schätzt.
St. Pölten würde Ablöse kassieren
SKN-Geschäftsführer Matthias Gebauer stellt klar: „Cem hat einen laufenden Vertrag. Es gibt keine Anfrage, aber bei einem Angebot wäre natürlich auch eine Ablöse fällig.“
Sekerlioglu selbst betont, wie sehr das erste Jahr in St. Pölten Spaß gemacht habe. Der 47-Jährige rechnet mit seinem Verbleib – und einem neuerlichen Versuch, 2027 aufzusteigen.
Source:: Kurier.at – Sport



