Österreicher dem 0:9 gegen die Schweiz: „Wir waren die Schlachtplatte“

Sport

Mit „Not Afraid“ von Eminem wärmten sich die Österreicher vor dem Spiel gegen die Schweiz auf. Nach dem ersten Bully kam schnell die kalte Dusche.

Das 0:9 gegen die Schweiz war zwar die erwartete erste Niederlage im vierten Spiel Österreichs bei dieser WM, aber die Höhe und der riesige Klassenunterschied sorgten doch für Staunen.

Teamchef Roger Bader sagt gefasst: „Wir Österreicher waren die erwartete Schlachtplatte. Die Schweizer sind brutal stark besetzt und wir waren nach vier Spielen in fünf Tagen schon ein wenig müde. Das sind meine Spieler nicht gewohnt.“

Bader schonte mit Zwerger, Rohrer und Tolvanen auch drei Top-Spieler in seinem Team. „Ich sehe das große Bild. Nämlich, dass wir den vierten Sieg holen bei diesem Turnier. Das wäre gegen die Schweiz nicht ganz realistisch gewesen.“

Die Marschroute ist also klar: Am Samstag (20.20 Uhr) gegen Deutschland soll Österreichs bestes und ausgeruhtes Team auf dem Eis stehen. Der Showdown um das Viertelfinale wird sogar auf ORF 1 live im Hauptabendprogramm übertragen. Mit einem Punktegewinn würde Österreich dieses Ziel wie 2025 erreichen.

Bader hätte gegen seine Landsleute natürlich gerne weniger hoch verloren, er sagt aber auch: „Bitter wäre eine Niederlage gegen Ungarn oder Großbritannien gewesen. Die Schweiz war einfach nicht unser Gegner.“

„Wir haben unsere Tormänner leider im Stich gelassen. Wir haben schon gemerkt, dass uns zu diesem Top-Level noch einiges fehlt. Aber wir haben nie aufgegeben. Ich bin echt stolz auf die Jungs“, sagte Kapitän Peter Schneider.

„Ich wünsche ihnen den Titel“

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Stürmer Mario Huber sprach die sensationelle Stimmung in der mit 10.000 Fans ausverkauften Arena in Zürich an: „Die Atmosphäre war unglaublich. Die Schweizer haben eine unglaubliche Mannschaft, das haben sie auch heute gezeigt. Ich wünsche ihnen, dass sie den Titel daheim holen können.“

Einer dieser Top-Spieler dieser WM ist Schweiz-Stürmer Sven Andrighetto. Er will nicht zu weit nach vorne blicken: „Wir denken noch nicht so weit. Nur von Spiel zu Spiel.“ Auch gegen Österreich war das Team sehr konzentriert: „Wir haben uns auch nach den schnellen Toren auf unser Spiel fokussiert und sind unserem System treu geblieben. So haben wir uns stetig verbessert.“ Dafür sei Team Austria vor der Partie auch genau analysiert worden.

 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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