CEO tritt zurück: „Wenn Welt-Skiverband so weitermacht, ist er in zwei Jahren pleite“

Sport

Mit großen Vorhaben und vielen Hoffnungen ist der Schweizer Urs Lehmann im Vorjahr den neu geschaffenen Posten als CEO beim Weltskiverband FIS angetreten. Der Abfahrtsweltmeister von 1993 ist zuvor vom Posten als Präsident von FIS Ski zurückgetreten. 

Nun haut der 57-Jährige den Posten hin. Die Gründe liegen auf der Hand: Denn es ist zum Zerwürfnis mit FIS-Präsident Johan Eliasch (64) gekommen. Zwischen den einstigen Rivalen, die noch letzten Sommer überzeugt gewesen sind, dass eine Zusammenarbeit funktioniert, hat es erneut gekracht. 

Während Eliasch, der Mitte Juni wenig Chancen auf eine Wiederwahl als FIS-Präsident hat, erzählt, dass man bezüglich Finanzen im Fahrplan ist, hört man von Lehmann ganz andere Dinge. Gegenüber Swiss-Ski betonte Lehmann, dass es „miserabel aussehe.“ Wenn man beim Weltskiverband so weitermache, sei die FIS in zwei Jahren pleite.

Pikant: Lehmann hat mit dem Rücktritt die Chance, seinen Job zu retten. Er hofft, dass Eliasch die Wiederwahl als Präsident verpasst. Denn mit einer neuen Spitze ist die Chance gut, dass Lehmann wieder als CEO eingesetzt wird.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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