
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) hat nach einem Austausch mit Uni-Spitzenvertretern einmal mehr betont, dass die aktuelle Bundesregierung „das schwierige budgetäre Erbe der vergangenen Jahre sanieren“ müsse. Beim Uni-Budget setze sie auf einen Mix aus Strukturmaßnahmen, Erleichterungen und einem „Plus, das allerdings – so viel kann man angesichts des gesamthaften Sparkurses sagen – moderat ausfallen wird“, so die Ministerin am Donnerstag per Aussendung.
Bei dem Treffen mit der Vorsitzenden der Universitätenkonferenz (uniko), Brigitte Hütter, uniko-Vizepräsident Markus Müller und Uni-Wien-Rektor Sebastian Schütze, forderte sie demnach außerdem dazu auf, gemeinsam an den zentralen Themen des Uni-Standorts zu arbeiten. „Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es strategischen Weitblick und gemeinsame Verantwortung“, so Bundesministerin Holzleitner in Richtung der uniko, die aus Protest gegen die befürchteten Budget-Kürzungen in der Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 aus dem Prozess für die Hochschulstrategie 2030 ausgestiegen war.
Unis und Ministerium seien „in sachlichen Gesprächen, sowohl auf einer inhaltlichen Ebene wie auch zum Budget“, wurde Hütter in der Aussendung zitiert. Man sei zuversichtlich, damit „einen gemeinsamen Beitrag zur Regierungsklausur im Herbst zu leisten“. Per Gesetz endet die Frist am 31. Oktober.
Source:: Kurier.at – Politik



