
Das letzte Gruppenspiel der Österreicher gegen Algerien war nichts für schwache Nerven. Das ÖFB-Team leistete sich defensiv einige Aussetzer und Schwächen, auf die Ü-30-Generation rund um Alaba, Sabitzer und Arnautovic war aber einmal mehr Verlass.
Alexander Schlager, 2
Den ersten Ball zu halten hatte er in Minute 43 gegen Maza. Da kam er stark aus seinem Tor heraus und machte sich groß. Beim 1:1 zwei Minuten später war er ebenso ohne Chance wie beim Treffer zum 2:2.
Stefan Posch, 4
Zum Weckruf wurde er gleich einmal von Aouar überspielt, kämpfte sich dann in die Partie und behielt auf seiner Seite meist den Durchblick. Nach Ballgewinnen aber nicht immer technisch sauber im Spiel nach vorne. War oft vorsichtiger und zögerlicher als sonst, was ihm nicht gut tat und wohl daran lag, dass er mit einer Gelben Karte vorbelastet war. Vor dem 2:2 war er gegen Aouar wieder zweiter Sieger.
Philipp Lienhart, 4
Gutes Timing zu Beginn in den Zweikämpfen und bei Schnittbällen. Konnte beim 2:2 den Querpass nicht verhindern. Lange unauffällig und solide, ließ aber beim 3:3 Mahrez aus den Augen.
David Alaba, 2
Startete mit einem schönen langen Ball auf Arnautovic, der zweite war noch schöner und führte zum 1:0. Lange Zeit hatte er nur im Spielaufbau zu tun, erst gegen Ende der ersten Hälfte war er auch defensiv gefordert. Versuchte beim Ausgleich zu retten, kam aber wie einige Kollegen zu spät.
Phillipp Mwene, 4
Seine weiten Einwürfe sorgten gleich für Annäherung. Er traute sich auch immer wieder mutig nach vorne und war richtig gut in der Partie, bis er vor dem Ausgleich bei der Cornerfahne gegen Mahrez nicht gut aussah.
Nicolas Seiwald, 3
Gutes Stellungsspiel, mit wenigen auffälligen Aktionen im Ballbesitz, bis er es nach einer guten Stunde aus der Distanz probierte. Das darf er gerne öfters tun.
Xaver Schlager, 3
Offensiv startete er mit einem Halbvolley aus 20 Metern, der übers Tor ging. Im Zentrum wirkte er sicher und gewann oft den Ball. Seine Red-Bull-DNA mit schnellem Umschalten führte das eine oder andere Mal auch wieder zu Ballverlusten. Nicht jeder Pass muss immer gleich in die Tiefe gespielt werden.
Romano Schmid, 3
Man merkte schnell, dass er sich viel wohler fühlt, wenn er im Zentrum auf der Zehnerposition spielen darf. War von Beginn an gut im Spiel, setzte Sabitzer und Laimer gut ein. Dann fiel er noch vor der Pause etwas zurück, ließ sich auch von Chaibi ausspielen, ehe dieser die Stange traf.
Konrad Laimer, 3
Es dauerte, bis der Bayern-Star auf der rechten Offensivseite ins Spiel fand. Zu Beginn nicht immer technisch sauber, fand er ausgerechnet gegen Ende der ersten Hälfte in die Partie, als bei einigen anderen Kollegen die Kurve nach unten zeigte. Nach der Pause weiterhin Licht und Schatten. Blieb zunächst einmal hängen, legte dann aber das 2:1 schön auf.
Marcel Sabitzer, 2
Der Ball kam schon zu Beginn mehrmals in seine Nähe, aber nicht mit der nötigen Präzision, weshalb der Routinier zwei, drei Mal in Richtung seiner Kollegen gestikulierte und nicht richtig ins Spiel fand. Dass er den Ball öfters bekommen sollte, zeigte er beim technisch starken Abschluss zur 2:1-Führung. Nach hinten wie immer …read more
Source:: Kurier.at – Sport



