USA melden „Überraschungsangriff“ aus dem Iran – und attackieren selbst Ziele im Irak

Politik

Die USA und Saudi-Arabien haben gemeinsame Angriffe auf Ziele im Irak ausgeführt. Diese hätten sich gegen „mit dem Iran verbündete Terroristen“ gerichtet, erklärte Dienstagabend das zuständige US-Regionalkommando CENTCOM. Die Milizen hätten in den vergangenen Tagen mehr als zwei Dutzend Drohnenangriffe ausgeführt. Die Milizen im Irak seien von den iranischen Revolutionsgarden „angewiesen“ worden, „US-Streitkräfte und die saudische Energieinfrastruktur anzugreifen“.

„Die Revolutionsgarden und ihre terroristischen Stellvertreter müssen diese Angriffe einstellen, um weitere militärische Reaktionen der USA zu vermeiden.“ Das saudi-arabische Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, es habe zusammen mit den USA „dem Iran loyale terroristische Milizen“ im Irak angegriffen. Dabei habe es sich um „Selbstverteidigung“ gehandelt.

US-Militär fängt iranische Raketen ab

Nach einigen Tagen ohne gegenseitige Angriffe hätten die Truppen Teherans zudem einen „Überraschungsangriff auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte“ versucht, erklärte CENTCOM im Onlinedienst X.

„Alle iranischen Raketen wurden erfolgreich abgefangen“. Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals „Axios“ flogen die Raketen in Richtung eines US-Stützpunktes in Jordanien.

Laut CENTCOM feuerten die iranischen Revolutionsgarden die Raketen am Dienstag trotz der vorerst eingestellten US-Angriffe ab. US-Präsident Donald Trump hatte die Angriffe im Iran nach eigenen Angaben gestoppt, um laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben.

„Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran“, sagte er „Axios“. Zuvor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele im Iran angegriffen.

Grund für den plötzlichen Angriffsstopp könnte aber auch etwas anderes sein: Nach Informationen des Fernsehsenders CNN hatten sich US-Vizepräsident JD Vance und Generalstabschef Dan Caine besorgt über eine Eskalation des Konflikts gezeigt. Unter anderem habe Caine auf schwindende Munitionsreserven der USA hingewiesen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der „New York Times“ zufolge geht es dabei vor allem um Luftabwehr-Munition wie Patriot-Raketen.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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