Swietelsky gewinnt Millionenauftrag für Bahnstrecke Budapest-Wien

Wirtschaft

Das oberösterreichische Bauunternehmen Swietelsky AG hat eine Ausschreibung der Ungarischen Staatsbahnen MAV für den Umbau eines Abschnitts der Strecke Budapest – Wien gewonnen. Konkret geht es um den 13,6 Kilometer langen Abschnitt Almásfüzitö – Komárom. Das gab der ungarische Verkehrsminister Dávid Vitézy am Mittwoch auf Facebook bekannt.

Das Projekt wird von Swietelsky als günstigsten Bieter mit Mitteln aus dem Kohäsionsfonds der Europäischen Union zu Nettokosten von 36,3 Mrd. Forint (99,64 Mio. Euro) realisiert. Nach Angaben des Ministers zielt das Projekt darauf ab, den Bahnverkehr zu beschleunigen, die Fahrplanstabilität zu erhöhen sowie die Sicherheit und den Fahrgastkomfort zu verbessern. 

Das Ziel besteht weiter darin, auf der Hauptstrecke Budapest – Györ – Wien die aktuell geltende Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h auf 160 km/h zu erhöhen. Die Beendigung der Arbeiten ist für das Jahr 2030 geplant.

Das Projekt ist Teil des im Juli durch den neuen Ministerpräsidenten Péter Magyar verkündeten Gábor-Baross-Eisenbahnentwicklungsprogramms mit einem Volumen von 3,550 Billionen Forint und einer Laufzeit von zehn Jahren. Diese Summe soll vorrangig aus EU-Quellen gedeckt werden.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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