Österreichische Klubs gegen Celtic: Whiskyflaschen, Skandale, Cuts

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Wenn der LASK am Mittwoch in der Champions-League-Qualifikation auf Celtic Glasgow trifft, dann werden bei österreichischen Fußballfans viele Erinnerungen wach. An Europacup-Schlachten und Skandale, an Flaschenwürfe und heroische Erfolge.

Dieses Match bietet die Gelegenheit für eine emotionale Reise in die Vergangenheit. Zu den denkwürdigsten Europacup-Duellen österreichischer Vereine mit dem Kultklub Celtic, die nie mit Spannung und Spektakel geizten.

Whiskyflasche auf Weinhofer

Die Europacup-Saison 1984/’85  hat sich fest in  das Gedächtnis der Rapid-Fans eingebrannt. Nicht nur weil die Hütteldorfer gegen Dresden ein 0:3 wettmachten und später bis ins Endspiel gegen Everton (1:3) marschierten. Sondern vor allem wegen der Schlacht von Glasgow und dem Nachspiel in Manchester.

Nach dem 3:1-Erfolg von Rapid im Achtelfinalhinspiel in Wien geht’s im Rückmatch im Celtic Park heiß her. Die Schotten liegen 3:0 in Führung und stehen vor dem Aufstieg in die nächste Runde, als Rudi Weinhofer plötzlich zu Boden geht.

Weiterspielen unter Protest

Getroffen angeblich von einer Whisky-Flasche, die eine blutende Wunde nach sich zieht. Die Rapidler spielen die Partie trotzdem zu Ende. 

„Er ist getroffen worden, das ist Fakt. Wir wollten abtreten, aber unser Präsident hat gesagt, wir müssen weiterspielen, sonst werden wir gesperrt. Also haben wir unter Protest weitergespielt“, erinnert sich Hans Krankl.

Tracht Prügel

Die UEFA annulliert das Rückspiel und lässt das Match auf neutralem Boden in Manchester wiederholen. Dort wird der junge Peter Pacult mit seinem Treffer zum 1:0 zum Matchwinner und wird danach angefeindet. Auf dem Weg in die Kabine beziehen die Rapid-Spieler Prügel.

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„Das war das einzige Match in meiner Karriere, wo ich wirklich Angst gehabt habe“, gesteht Hans Krankl.

Wackers Heim-Triumph in Salzburg

Der Name Celtic Glasgow löst auch bei den älteren Anhängern des FC Wacker Innsbruck einiges aus. Im Herbst 1977 warfen die Innsbrucker den schottischen Meister im Achtelfinale des damaligen Landesmeister-Pokals aus dem Bewerb.

„Das war der schönste Sieg in meiner langen Karriere“. So wird der damalige Kapitän Werner Kriess im Buch „Die Wacker Story“ zitiert.

Nach einer 1:2-Niederlage in Glasgow, wo eben Kriess das wichtige Auswärtstor erzielt hatte, fertigt der FC Wacker den Favoriten Celtic im Rückspiel mit 3:0 ab.

„Wir waren ganz baff, dass wir weitergekommen sind“, sagt Werner Kriess im KURIER-Gespräch. Zumal der FC Wacker das Heimspiel nicht im Tivolistadion in Innsbruck austragen durfte, sondern nach Salzburg übersiedeln musste.

„In der Runde zuvor ist der Schiedsrichter am Tivoli von einer 10-Schilling-Münze getroffen worden. Deshalb durften wir nicht in Innsbruck spielen“, erklärt Werner Kriess.

500.000 Schilling für die TV-Übertragung

Der damalige Wacker-Präsident Erwin Steinlechner, der wegen seiner Sparsamkeit auch „Schotte“ genannt wurde,  verkaufte das Rückspiel an das TV, 500.000 Schilling (heute 35.000 Euro) landeten in der Vereinskasse des FC Wacker. Trotz der Liveberichterstattung reisten 7.000 Wacker-Fans nach Salzburg.

Tschertschessow schießt Barisic k.o.

Zwei Jahrzehnte später kommt es 1997 wieder zum Duell Tirol gegen Celtic. Nach vier Niederlagen in Serie wird Chefcoach Didi Constantini unmittelbar vor der Europacup-Partie durch Heinz Peischl ersetzt, der sich prompt über einen 2:1-Erfolg im Hinspiel freuen darf.

Zweifacher Torschütze: Christian Mayrleb, der nach dem Doppelpack von den Medien den Kosenamen MacMoarlie verpasst bekommt.

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Im Rückspiel in Glasgow geht es hin und her. Der FC Tirol ist mal weiter, dann wieder draußen, dann wieder …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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