
Es ist 800 Seiten dick, erstmals Hardcover statt Paperback – und auf dem Buchdeckel prangt lorbeerumkränzt „50. Ausgabe“: Längst ist das „Österreichische Jahrbuch für Politik“ das Standardwerk zu den (nicht nur innen-)politischen Entwicklungen des jeweiligen Jahres. Spiritus Rector des Projekts und informelles Oberhaupt des Herausgebergremiums ist Andreas Khol, der im Juli seinen 85. Geburtstag feiert. Ihm galten bei der Präsentation am Dienstagabend im Parlament Würdigungs- und Dankesworte von Bundeskanzler Christian Stocker und Co-Herausgeber Wolfgang Sobotka.
Inhaltlich stehen in dieser Jubiläumsausgabe die Mühen der letzten Regierungsbildung im Mittelpunkt. Andreas Khol nennt die Dreierkoalition die „letzte Patrone im Gewehr zur Rettung der liberalen Demokratie“. Eine Bilanz der „vorletzten Patrone“, der türkis-grünen Regierung, ziehen deren Protagonisten Sebastian Kurz und Werner Kogler. Wie wohl dereinst das Resümee von Stocker, Babler und Meinl-Reisinger ausfällt?
Source:: Kurier.at – Politik



