
„Im November 2023 wurde unser Standort von einer Private-Equity–Gesellschaft erworben und in die heutige EITEK GmbH umfirmiert. Durch die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen eineinhalb Jahre ist EITEK seit Juli 2025 Teil eines weltweit führenden amerikanischen Konzerns im Bereich der Automotive-Industrie. Die EITEK GmbH gehört zu den führenden Lieferanten für einige der prestigeträchtigsten Automarken der Welt. Unsere hochwertigen Materialien und innovativen Lösungen tragen dazu bei, dass jedes Fahrzeug nicht nur funktional, sondern auch einzigartig ist“, heißt es auf der Homepage. „Unsere Erfolgsgeschichte ist das Resultat mutiger Entscheidungen und einer kontinuierlichen Anpassung an die Bedürfnisse unserer Kunden. Wir haben uns stets weiterentwickelt, ohne unsere Wurzeln zu vergessen – die Liebe zum Detail und die Hingabe zur Qualität, die unsere Teppiche berühmt gemacht haben, leben in jedem unserer Produkte weiter.“
Der Autozulieferer EITEK mit Sitz in Ebergassing ist im Jänner 2026 in die Insolvenz geschlittert. Nun ist der angebotene Sanierungsplan endgültig gescheitert.
Beim Landesgericht Korneuburg fand heute, Mittwoch, laut KSV1870, AKV und Creditreform die erstreckte Sanierungsplantagsatzung statt. Die Eigenverwaltung wurde der Schuldnerin zuvor nach Ablauf der gesetzlichen Frist seitens des Gerichtes entzogen.
„Es wurde über nachstehenden Sanierungsplan abgestimmt: Die Gläubiger erhalten eine 30-prozentige Sanierungsplanquote, zahlbar wie folgt: Eine 15-prozentige Barquote, zahlbar binnen 14 Tagen ab rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplanes. Als Bestätigungsvoraussetzung wurde der Erlag der Masse- und Verfahrenskosten sowie der Barquote bis längstens 08.05.2026 ausbedungen“, erklärt Venka Stojnic von Creditreform. „Die Barquote sollte durch einen Zuschuss in der Höhe von 2 Millionen Euro von Gesellschafterseite teilfinanziert werden.“
Der angebotene Sanierungsplan erreichte nach neuerlicher Abstimmung die gesetzlich geforderte Kopf- und Summenmehrheit nicht. Das Unternehmen ist nun im Konkurs und wird vom Insolvenzverwalter verwertet, so Creditreform.
„Über die Dauer des weiteren Verfahrens bzw. in welcher Höhe die Gläubiger schlussendlich mit einer Konkursquote rechnen können, hängt von den konkreten Ergebnissen im Verwertungsverfahren durch den Masseverwalter ab“, so Peter Stromberger vom KSV1870.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



