Ernüchterung bei Saisonauftakt: MSV 2020 mit Fehlstart in Saison

Sport

Von Lukas Bergmann

Es war alles angerichtet für eine tolle Fußball-Party im Pappelstadion. Nur die Hitze war ein kleiner Stimmungsdämpfer. Der erste Auftritt des MSV 2020 in der neuen Regionalliga-Saison und das gleich zu Hause lockte über 1.100 Zuschauer ins Stadion. Die Heimstätte glich in der Vergangenheit einem Bollwerk. Die letzte Niederlage datiert vom 05.10.2024, als die Grünen aus Mattersburg Horitschon in der Burgenlandliga unterlagen. Dementsprechend groß war die Hoffnung bei Fans, Spielern und Betreuern, auch dem amtierenden Regionalliga-Meister ein Bein stellen zu können.

Dabei zeigten aber die Männer aus Gloggnitz, warum sie zu Recht letzte Saison Meister wurden. Die Anfangsphase war durchaus vielversprechend. Vor der ersten – in diesem Fall absolut notwendigen – Trinkpause machten die Mattersburger vor allem defensiv ihre Sache gut, nur Zählbares in der Offensive fehlte. Für Neo-Trainer und Mattersburg-Legende Alois Höller war das 1:0 von Doppelpacker Josef Pross in der 34. Minute der Knackpunkt der Partie: „Beim Stand von 0:0 waren wir ein bisschen die gefährlichere Mannschaft und konnten auch einige Halbchancen kreieren. Das Tor hat uns dann ein bisschen den Stecker gezogen. Durch die Hitze hat uns in der Schlussphase auch ein bisschen die zweite Luft gefehlt.“

Die Ernüchterung nach der 0:2-Auftaktniederlage ist groß bei Höller: „Wir haben uns mehr vorgenommen. Es ist uns leider nicht geglückt, dass wir was Zählbares mitnehmen. Die Leistung der Mannschaft war auch nicht das, was wir uns gewünscht hätten.“ Nach dem Tor kontrollierten die Gloggnitzer zusehends die Partie und Offensiv-Szenen von Mattersburg waren Mangelware. Ein Torschuss von Neuzugang Christoph Halper war das Höchste der Gefühle. Dennoch gab sich Höller nach Spielende kämpferisch: „Unser Ziel ist ein gesicherter Mittelfeldplatz, damit wir nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Dieses Match ist ein kleiner Fingerzeig, dass wir mehr arbeiten müssen.“

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Für die Gloggnitzer und ihren prominenten Neuzugang Deni Alar war es jedoch ein Start nach Maß. Die Männer von Edi Stössl spielten sehr offensiv mit drei Spitzen: Svoboda auf  links, Alar auf rechts und Pross im Zentrum.   Diese offensive Ausrichtung machte sich jedoch bezahlt und auch defensiv ließen sie keine Chancen zu. Der Ex-Rapidler machte jedoch im Großen und Ganzen eine unauffällige Partie. Edi Stössl streute  den Mattersburgern nach dem Spiel Rosen: „Mattersburg haben wir analysiert und sie sind eine sehr starke Mannschaft und haben sich richtig gut verstärkt, umso zufriedener bin ich mit der Leistung.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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