French-Open-Highlight: Schläger-Parade der ersten Woche

Sport

Halbzeit in Paris. Und schon in der ersten Woche gab es Emotionen, Pleiten, Triumphe und Tränen. Ein kurzer Auszug aus dem ersten Kapitel der 125. French Open.

Hello again

 Österreich hat wieder eine Achtelfinalistin bei den French Open – die erste seit 2007 und Sybille Bammer. Und eine grandiose: Anastasia Potapowa schlug in der 3. Runde mit US-Star Coco Gauff die Titelverteidigerin und Nummer vier der Welt 4:6,7:6(1),6:4. „Dieser Sieg zählt für mich zu den Top 3 sicher“, sagt die 25-Jährige, die seit heuer unter österreichischer Flagge spielt.

I am from Austria

Der Rest der Österreicher war abseits der Einzelbewerbe gut unterwegs. Neil Oberleitner erreichte mit dem Tschechen Petr Nouza sein erstes Grand-Slam-Achtelfinale, für das sich auch Österreichs Daviscup-Doppel Alex Erler/Lucas Miedler erstmals gemeinsam qualifizierte.

The heat is on

 Zahlreiche Spieler litten unter den ungewöhnlich hohen Temperaturen. Auch Superstar Jannik Sinner erwischte es, der Ranglisten-Erste führte gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo mit 2:0 in Sätzen und 5:1 – und ging danach völlig ein. Nach dem Abschied des Turnierfavoriten wurden auch die Karten neu gemischt.

Wenn Teenager träumen

Es muss nicht bei Träumen bleiben. Der Brasilianer Joao Fonseca schlug Altmeister und Rekordmann Novak Djokovic in der 3. Runde und steht ebenso wie der ebenso 19-jährige Spanier Rafael Jodar im Achtelfinale. Auch der 20-jährige Tscheche Jakub Mensik steht in der Runde der besten 16. Gescheitert sind in Runde drei der der ebenfalls 20-jährige Spanier Martin Landaluce und auch der erst 17-jährige französische Newcomer Moïse Kouamé.

  Good bye: Slot ist nicht mehr Liverpool-Coach

The last farewell

 Zwei Große gaben in der 1. Runde ihre Abschiedsvorstellung in Roland Garros. Der Schweizer Stan Wawrinka unterlag in seinem 66. Match in Paris dem niederländischen Lucky Loser Jesper de Jong in vier Sätzen und vergoss nachher Tränen. Nicht wegen der Niederlage im Speziellen, sondern weil es seine letzte in Roland Garros war. Der 41-Jährige kann auf tolle Zeiten in Paris zurückblicken, 2015 feierte er hier seinen zweiten von insgesamt drei Grand-Slam-Titeln. In Pension geht mit Saisonende auch der 39-jährige Gael Monfils. Der Franzose stand 2008 im Halbfinale beim Heim-Major, bleibt aber dem Publikum als Showman und Tennis-Zauberer in Erinnerung.

It’s a Man’s Man’s Man’s World

Señor Daniel Vallejo bewirbt sich eher nicht für einen Preis in der Kategorie Gleichberechtigung. Nach seiner Fünfsatz-Niederlage gegen Moïse Kouamé kritisierte der Paraguayer die brasilianische Schiedsrichterin Ana Carvalho. „Solche Spiele müssen von einem Mann geleitet werden, es ist sehr schwierig für eine Frau, das zu tun“, sagte Vallejo im Gespräch mit dem internationalen Tennis-Medium Clay.

Heimweh (brennend heißer „Tennis“-Sand). 

Die Ukrainerin Marta Kostyuk, die Verwandte in Österreich hat, brach nach ihrem klaren Erstrundensieg gegen die Spanierin Oksana Selekhmeteva noch auf dem Court in Tränen aus. Der Grund: Ein russischer Angriff am Sonntagmorgen auf ihre Heimat. „Ich wusste nicht, wie ich das Match spielen sollte, wie ich in der Lage sein würde, meine Emotionen oder meine Gedanken zu kontrollieren. Ich habe viel geweint heute früh. Alle meine Gedanken und mein ganzes Herz gehören den Menschen in der Ukraine.“ In der Pressekonferenz zeigte die 23-Jährige ein Foto auf dem Handy mit der zerstörten Umgebung ihres Elternhauses.

  Sasa Kalajdzic ist für die WM bereit: „Bin stolz auf meinen Körper“

Falling down

 Das Doppel der Deutschen Tatjana Maria mit Zeynep …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.