Hard gegen Fivers: Traditionsduell im Handball-Viertelfinale

Sport

Mit dem Anwurf zum Viertelfinale biegt die HLA in die entscheidende Phase der Saison ein. Nach dem Grunddurchgang geht es ab sofort um alles oder nichts.

Hard und die Fivers aus Margareten bestreiten dabei ab Freitag (19.00) das traditionsreichste Duell dieser Viertelfinalserie. Statistisches Schmankerl: Die beiden Vereine trafen bislang noch nie im Viertelfinale aufeinander, sondern erst in späteren Phasen der Play-offs. Seit der Saison 2013/14 kam es bereits zu vier Finalduellen, zudem standen sich beide Teams im Vorjahr im Halbfinale gegenüber, das Hard in einem Siebenmeterkrimi für sich entscheiden konnte. Die Fivers sind zudem der einzige Verein, der sich seit Einführung des Halbfinalformats durchgehend für dieses qualifizieren konnte.

Hard-Trainer Hannes Jón Jónsson zu dem Los: „Ich finde es nicht richtig, dass man wählen muss. Das kann immer sehr provokant rüberkommen, dass man sich für einen Gegner entscheidet. Aber wir nehmen das, was uns gehört. Wenn wir überhaupt wählen dürfen, dann nehmen wir entsprechend unserer Platzierung – wir sind Zweiter, also nehmen wir den Siebenten. Die Liga ist ohnehin so ausgeglichen, dass das keine große Rolle spielt, gegen wen man spielt.“

„Eine ewige Rivalität“

Insgesamt standen sich beide Teams bereits 110-mal gegenüber. In den letzten Begegnungen konnten die „Roten Teufel“ zwei Siege einfahren: einen 38:29-Heimsieg sowie einen hart umkämpften 28:26-Auswärtserfolg. Der letzte Auswärtssieg der Fivers in Hard datiert übrigens vom 18. November 2022. Fivers-Trainer Peter Eckl weiß, was auf seine junge Mannschaft zukommt: „Es ist natürlich ein interessantes Duell. Ich denke, seit dem letzten Jahrzehnt, vielleicht sogar seit den letzten zwei Jahrzehnten, besteht eine ewige Rivalität. Wir werden versuchen, unser Tempo und unsere Leidenschaft auszuspielen.“

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Hard ist gewappnet, man kennt einander nur allzu gut. Jónsson: „Gegen die Fivers werden wir uns auf viel Tempo, viel Laufen vorwärts und rückwärts einstellen.“ Der Heimvorteil sei relativ. „Wenn man die Statistik anschaut, ist das ungefähr 50:50 zwischen Heim- und Auswärtsspielen bei uns. Trotzdem ist es etwas Besonderes, vor voller Halle zu spielen – und das werden wir auch genießen.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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