
Als Christian Scherer vor zwei Monaten überraschend seinen Wechsel in die Privatwirtschaft (HTI-Gruppe) verkündete, stand der Österreichische Skiverband vor einem Dilemma:
Wie und wo sollte man auf die Schnelle einen neuen Generalsekretär finden, der mit ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher den 70-Millionen-Euro-Etat verantwortet?
Eine interne Lösung wie es sie bei der Übergabe von Langzeitgeneral Klaus Leistner (43 Jahre im Amt) an Scherer gegeben hatte, war rasch vom Tisch, weshalb in den letzten Wochen mit etlichen Kandidaten Gespräche geführt wurden.
Fünf Kandidaten in Kitzbühel
Zum abschließenden Hearing in Kitzbühel wurden noch fünf Anwärter aus den verschiedensten Bereichen (Skiindustrie, Sportvermarktung, Sportpolitik) geladen.
Das Rennen machte am Ende ein Tiroler: Jan Überall, Generalsekretär des Kitzbüheler Skiclubs, überzeugte die ÖSV-Länderkonferenz, das höchste Gremium des Österreichischen Skiverbandes.
Warum die Wahl auf ihn fiel? Jan Überall hat Erfahrung mit der Abwicklung von Veranstaltungen (Hahnenkammrennen) und verfügt über ein riesiges Netzwerk.
Dass sein Onkel Thomas Überall als Rennsportdirektor bei Red Bull fungiert, ist sicher auch kein Nachteil.
Source:: Kurier.at – Sport



