Linz gegen Graz: Städtekampf zwischen Triumph und Tränen

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Linz gegen Graz. Im Fernduell. Und zuvor im direkten Kräftemessen. Diese beiden Städte küren den Meister und den Absteiger.

Im Hofmann Personal Stadion gehts am Samstag (17 Uhr, Sky) wirklich um die Wurscht. Da treffen BW Linz und der GAK im direkten Duell um den Ligaerhalt aufeinander, den Steirern reicht ein Punkt. „Wir haben zwei Optionen, die Linzer nur eine“, rechnet GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer.

Eine andere Statistik spricht für die Oberösterreicher. Schon in der 6. Runde gab es dieses Duell in Linz – damals setzte sich Blau-Weiß 3:0 durch und feierte nach einem katastrophalen Start den ersten Saisonsieg. Auch damals stand BW unter Druck, die Regentschaft von Trainer Mitja Mörec war aber dennoch zwei Monate später beendet. Die beiden Heimspiele gingen darauf an den GAK.

Viele Parallelen

Während die Oberösterreicher im Vorjahr in der Meistergruppe agierten, kennt der GAK die Situation aus der frischen Vergangenheit. Im Vorjahr waren die Steirer Teil eines Dreikampfes gegen den Abstieg und retteten sich dank eines 1:1 bei der WSG Tirol. Auch Altach (0:0 beim LASK) löste in der letzten Runde das Ticket für den Klassenerhalt, erwischt hat es Klagenfurt nach einem 0:1 gegen Hartberg.

Zwei waren mittendrin im Abstiegskampf: Feldhofer war damals schon GAK-Coach, der Trainer des zweiten geretteten Teams von damals darf heuer vom anderen Tabellenende träumen. Fabio Ingolitsch war im Vorjahr Trainer der Vorarlberger. „Ich kenne das Gefühl, den großen Druck“, sagt der Salzburger. Denselben möchte er sich nun nicht machen, sein neuer Klub Sturm Graz kann nur gewinnen, denn der LASK ist klar in der Poleposition, der Titel wird quasi erwartet. Holen die Linzer einen Punkt bei der Austria, hilft Sturm selbst ein Sieg nichts. 

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„Der Druck liegt beim LASK, wir haben nichts zu verlieren. Ich bin froh, dass wir die Chance bekommen, denn vor ein paar Monaten war kaum daran zu denken“, sagt Ingolitsch vor dem Fernduell (14.30 Uhr, Konferenz ORF 1, Sky).

„Eines unserer besten Saisonspiele“

Das Duell Sturm gegen Rapid in Graz gab es bereits zu Saisonbeginn in der 2. Runde, damals siegte Rapid nach Rückstand mit 2:1. Ingolitsch war damals noch nicht Sturm-Trainer, er erinnert sich lieber an das Gastspiel zuletzt in Wien, das sein Team 2:0 gewann. „Das war eines unserer besten Saisonspiele.“

2:2 würde reichen

Endet das zweite Match so wie das letzte, sind die Linzer sowieso Meister. Am 1. März holte sich das Team von Trainer Didi Kühbauer ein 2:2 bei der Austria. „Wenn man so nahe dran ist, will man natürlich alles investieren, um das große Ziel zu erreichen“, sagt Kühbauer, der jüngst mit seinem Team auch Cupsieger wurde. „Die Mannschaft ist jedenfalls sehr fokussiert.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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