Ex-Präsident Gotschke: „Dann hätte ich auch bleiben können“

Sport

Am Mittwoch wird im österreichischen Verband ein neuer Präsident gewählt. Der Kärntner Harald Dobrounig, 60, und der Wiener Rudolf Sporrer, 73, stehen als Nachfolger von Wolfgang Gotschke zur Wahl. Dieser bereut mittlerweile seinen Rücktritt in dieser Form: „Hätte ich gewusst, dass die Grabenkämpfe weitergehen, dann hätte ich gleich bleiben können. Ich hätte erst zurücktreten sollen, wenn es eine gemeinsame Liste der beiden Seiten gibt.“

Nachdem Harald Dobrounig einen Fragenkatalog des KURIER inklusive dessen Beantwortung im Verband intern veröffentlichte, meldete sich Gotschke und will einiges „richtigstellen“.

Sinngemäß meinte Dobrounig über seine Erfolge, dass er es geschafft habe, „Übertragungen aus der Bundesliga im ORF sicherzustellen“ und er habe „den Internet-Auftritt des ÖTTV durch die Einführung einer neuen, modernen Homepage … deutlich verbessert“.

Gotschke kontert Dobrounig

Dem widerspricht Gotschke vehement: „Den ORF-Vertrag habe ich 2021 mit dem damaligen ORF-Sportchef Hans-Peter Trost vereinbart. Dobrounig haben wir mitgenommen, weil er Vizepräsident für Medien und Innovation war.“ 

Auch die Darstellung mit der Homepage will Gotschke so nicht stehen lassen: „Weil er trotz Ankündigung nichts gemacht hat, haben Generalsekretär Neuwirth und ich eine Firma beauftragt, die den Internet-Auftritt modernisiert hat. Der Auftrag war, dass die Landesverbände ihre Seiten dranhängen können. Das hat etwa Niederösterreich gemacht, der Kärntner Verband von Dobrounig hat sich daran nicht beteiligt.“

Gotschke hofft, dass der langjährige Generalsekretär Sporrer die Wahl zum Präsidenten gewinnt. „Sporrer geht es wirklich um den Verband und nicht um das Amt. Nur mit ihm wird es möglich sein, die Gräben zuzuschütten.“

  Ex-Boss Blatter schimpft über Nachfolger: "FIFA nur mehr eine Diktatur"

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.