
Nach den Erstrundenniederlagen von Anastasia Potapowa, Julia Grabher und Sinja Kraus, war Sebastian Ofner der letzte verbliebene österreichische Einzelspieler beim Rasen-Klassiker von Wimbledon. Doch auch die Reise des Steirers endete in der zweiten Runde gegen Hubert Hurkacz. Ofner verlor gegen den Polen 6:7(8), 4:6, 4:6.
Wimbledon: Ofner lässt Chancen ungenützt
Die Partie begann zunächst völlig ausgeglichen. Beide Spieler brachten ihre Aufschlagspiele souverän durch und ließen kaum etwas zu. Beim Stand von 4:4 boten sich Ofner schließlich gleich vier Breakchancen, die er jedoch allesamt ungenützt ließ. Der erste Satz ging in den Tie-Break, in dem der Österreicher zudem zwei Satzbälle nicht verwerten konnte. So kam es, wie es kommen musste: Hurkacz nutzte seinen zweiten Satzball und sicherte sich nach 50 Minuten den ersten Durchgang.
Der zweite Satz startete aus Sicht des Österreichers alles andere als ideal. Hurkacz nahm Ofner früh zweimal den Aufschlag ab und zog rasch auf 4:1 davon. Zwar fand der Steirer im weiteren Verlauf besser ins Spiel, den Rückstand konnte er jedoch nicht mehr aufholen und verlor den Satz mit 4:6.
Hurkacz souverän
Im dritten Durchgang blieb Ofner zunächst weiterhin gut dran. Beim Stand von 4:4 nutzte Hurkacz schließlich seine zweite Breakmöglichkeit im Satz. Anschließend servierte die ehemalige Nummer sechs der Welt souverän zum Sieg aus.
Source:: Kurier.at – Sport



