ÖFB-Team: Vorfreude und voller Fokus auf Lionel Messi

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Der WM-Auftakt ist dem österreichischen Nationalteam mit dem Sieg über Jordanien gelungen, seit Mittwoch bereitete man sich auf das Spiel der Spiele in dieser Gruppe auf: 

Am kommenden Montag geht es gegen den regierenden Weltmeister Argentinien und Superstar Lionel Messi. Der 38-Jährige stellte mit seinem Hattrick gegen Algerien unter Beweis, dass ein fortgeschrittenes Alter die Qualität nicht unbedingt verringern muss.

Österreichs Team weiß somit ganz genau, was auf es in Dallas zukommt. Angst vor Messi hat niemand, großen Respekt sehr wohl. Teamchef Ralf Rangnick zieht den Hut vor dem Star, „Man kann kaum glauben, dass er fast 40 Jahre alt ist. Das ist ein absolutes Phänomen. Da kann man nur ungläubig staunen, wenn man gesehen hat, wie er gegen Algerien gespielt hat.“

Argentinien, so der Teamchef, bestehe aber nicht nur aus Messi. Es wäre ein fataler Fehler, den Weltmeister auf den Star zu reduzieren. „Wenn ich mir anschaue, wen die da auf der Bank haben, und wer da im Laufe des Spiels reinkam.“

So sieht es auch Kapitän David Alaba. „Der Weltmeister spielt guten Fußball, das kein Geheimnis. Neben Messi gibt es noch einige gute Spieler. Wir werden sie jetzt genau analysieren.“

Rangnick und sein Trainerstab haben das schon gemacht. „Argentinien ist eine komplette Ballbesitzmannschaft. Das heißt aber nicht, dass sie nicht verteidigen können. Es wird ein ganz anderes Spiel als gegen Jordanien.“

Einen Vergleich zwischen Messi und Cristiano Ronaldo wollte der 67-Jährige nicht anstellen. „Ich habe ja nur mit einem der beiden zusammen gearbeitet, mit Ronaldo bei Manchester United. Das sind verschiedene Spielertypen.“

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Messi spiele gerne aus dem Zehnerraum. Er ist mit seinen fast 40 Jahren keiner mehr, der jedem Ball hinterherjagt. Über seine technischen Qualitäten müssen wir nicht reden. Es ist überragend, wie er das macht, wie er Tore schießt.“

Romano Schmid schoss am Dienstag gegen Jordanien ein ähnlich schönes Tor wie Messi gegen Algerien. „Ich freue mich, gegen mein Idol Messi nächste Woche spielen zu können. Es wird sicher ein aktiveres Spiel von den Argentiniern. Die Jordanier haben uns den Ball oft überlassen. Mit dem Ball müssen besser werden.“

Torhüter Alexander Schlager hat keine schlaflosen Nächte vor der Argentinien-Partie, bei ihm überwiegt die Vorfreude und das Genießen. „Ich freue mich sehr, es wird ein fantastisches Erlebnis werden.“ Nach dem Stadion in San Francisco wartet eine noch imposantere Arena in Dallas. „Diese Stimmung ist überragend, die wollen wir genießen. Und wir wollen uns präsentieren, wie man es von uns gewohnt ist. Wir können sie vor Aufgaben stellen.“

Wie das gelingen soll? „Wir müssen cool bleiben, den Fokus auf uns richten und Fußball spielen, wie wir es wollen.“ Es wird Überzahl-Situationen im Spiel gegen den Ball benötigen. „Weil individuell kann man kaum besser besetzt sein als Argentinien.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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