Abwesenheitsnotizen im Test: Was Ihr Stil verrät

Wirtschaft

Es ist Sommer und damit die Hochzeit der Abwesenheitsnotizen. In den automatisierten Antworten, die Menschen im letzten Moment einstellen, bevor sie auf Urlaub sind, steckt oft wenig Wesentliches, dafür aber sagen ihre Form und ihr Stil viel über den Absender aus.

Erreicht haben uns kürzlich folgende Ausformungen:

Typ „Kurz und knapp“ – der Einzeiler kommt so unfreundlich, dass man den gesamten Unmut des Senders spüren kann.

Typ „Sorglos“ – ist gespickt mit Rechtschreibfehlern und offenbar falschem Rückkehrdatum (weil in der Vergangenheit liegend).

Typ „Sorry“ – ist betont zerknirscht über seine Abwesenheit und hat so viel schlechtes Gewissen, dass er sogar die private Handynummer rausrückt (die wir tunlichst nicht wählen).

Typ „KI“ – hat die überprofessionelle Notiz garantiert nicht selbst verfasst, sie trieft vor peinlicher Blumigkeit.

Viele OOOs (Out-of-Office-Notizen) schlagen wie ein Hammer zurück, wirken seelenlos und haben weniger Charme als eine polizeiliche Anzeige wegen Schnellfahrens. Der Typ „Überraschend nett“ ist leider überraschend selten geworden. Dabei ist jedes Mail nach außen auch eine Visitenkarte des Unternehmens. Mehr professionelle Freundlichkeit wäre also angebracht – vielleicht helfen unternehmerische Vorgaben in Form von Vorlagen?

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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