Sinner und Zverev im Madrid-Viertelfinale – Sabalenka ausgeschieden

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Der Tennis-Weltranglistenerste Jannik Sinner ist am Dienstag nach einem 6:2,7:5 über den Briten Cameron Norrie ins Viertelfinale des ATP-1000-Turniers in Madrid eingezogen. Der Italiener trifft nun auf Spaniens Jungstar Rafael Jodar, der seinen aktuellen Lauf fortsetzte. 

Alexander Zverev setzte sich in einer Nachtschicht gegen Jakub Mensik mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 durch. 

Sabalenka vergab sechs Matchbälle

Völlig überraschend kam bei den Frauen das Aus der topgesetzten Aryna Sabalenka.

Die Weltranglisten-Führende aus Belarus unterlag beim WTA-1000-Turnier am gleichen Schauplatz der als Nummer 30 gesetzten US-Amerikanerin Hailey Baptiste mit 6:2,2:6,6:7(6). Sabalenka vergab nicht weniger als sechs Matchbälle, ehe Baptiste im Tiebreak nach 2:30 Stunden ihren zweiten nutzte. Linz-Siegerin Mirra Andrejewa erreichte mit einem Zwei-Satz-Sieg über Leyla Fernandez (CAN) hingegen das Semifinale.

Zverev-Match dauerte bis 1.22 Uhr in der Früh

Der Sieg des Weltranglistendritten Zverev stand aufgrund der späten Ansetzung und Spieldauer von 2:18 Stunden erst um 1.22 Uhr fest. „Ich bin definitiv glücklich mit dem Match und dem Sieg“, sagte der deutsche Tennisstar. Ausgeschieden ist hingegen Sinners Landsmann Lorenzo Musetti, der gegen den Tschechen Jiri Lehecka beim 3:6,3:6 chancenlos war.

In Madrid jubeln die spanischen Fans in Abwesenheit des verletzten Carlos Alcaraz und in Erinnerung an ihren großen Rafael Nadal über einen „neuen“ Rafa: Auch wenn dies vorerst natürlich nur für den Vornamen gilt, so hat der 19-jährige Rafael Jodar bereits mehrfach für Aufsehen gesorgt. Der diesjährige Marrakesch-Sieger hatte in Runde zwei den Australier Alex de Minaur, immerhin die Nummer 8 im ATP-Ranking, 6:3,6:1 vom Court gefegt. Nach seinem ersten Sieg über einen Top-Ten-Mann besiegte er den brasilianischen Hoffnungsträger Joao Fonseca in drei Sets und am Dienstag den Tschechen Vit Kopriva 7:5,6:0.

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Jodar mit kometenhaftem Aufstieg

Jodar, der mit seinen 1,91 m Größe bei nur 70 kg nicht das typische Sandplatztennis der Spanier spielt, war am 31.3.2025 noch Nummer 911 im ATP-Ranking. Mittlerweile ist er 42. und im Liveranking schon auf Platz 34. Nun darf sich der Aufsteiger mit dem derzeit Größten messen. Sinner geht in Madrid auf seinen fünften 1000er-Titel en suite los, es wäre der erste in der spanischen Hauptstadt. „Es wird ein großartiges Match und ich hoffe, dass viele Zuschauer mich anfeuern werden“, sagte Jodar, der übrigens einen ähnlichen Spielstil wie Sinner hat.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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